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Montag, 25. September 2017

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Weinpass

 

Wenn Sie einmal Wein kaufen möchten, aber nicht die Möglichkeit haben mit dem Winzer persönlich zu reden, dann hilft Ihnen der Weinpass bei der Entscheidung für den richtigen Wein. Wie das Wort Pass schon andeutet, kann sich ein Wein durch den Weinpass ausweisen.

Der Aufbau eines Weinpasses ist je nach Weingut variabel, aber im Allgemeinen kann man neben der genauen Weinbezeichnung und einem Bild der Flasche auch das Mostgewicht, den Alkoholgehalt, den Restzucker und die Gesamtsäure erlesen. Des Weiteren ist das Nennvolumen der Flasche vermerkt und manchmal gibt es auch nähere Angaben zur Analyse des Weines.

Doch pure Fakten alleine zeichnen einen Wein noch lange nicht aus. Das „Drumherum“ und die Geschichte dieses Weines machen ihn erst so richtig besonders. Deshalb findet man meist eine Beschreibung der Lage mit den Sonnenstunden und die Ertragsmenge im Pass. Weiterhin erzählen Winzer gerne, wie sie den Wein ausgebaut haben und was das Besondere daran ist. Die Farbe, die Aromen und der Geschmack werden – zum Teil auch mal mit Bild – beschrieben. Auszeichnungen werden dem Weinpass auch meist beigefügt, um seine Einzigartigkeit noch mehr zu betonen. Das Ganze rundet eine Speiseempfehlung am Ende des Passes ab.

Diese Hilfestellung für den Kunden ist keine gesetzlich geregelte Verpflichtung, und dennoch findet man auf fast allen Internetseiten der Betriebe zu jedem Wein einen Pass. Bei Besuchen im Weingut kann der Weinpass auch in Papierform mitgegeben werden.

Wenn Sie das nächste Mal Wein kaufen, fragen Sie einfach einmal nach einem Weinpass und lesen Sie etwas zum „Drumherum“ des Weines...

 

Karen Storck

 

Pfälzische Weinköigin