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Höhepunkte

Von der »Hall of Fame« zum Konzert an den Rhein

Seit 2016 als Yes featuring ARW unterwegs (v. li.) und zum Deutschland-Konzert exklusiv auf der Loreley: Louis Molino, Trevor Rabin, Jon Anderson, Rick Wakeman und Lee Pomeroy.

Seit 2016 als Yes featuring ARW unterwegs (v. li.) und zum Deutschland-Konzert exklusiv auf der Loreley: Louis Molino, Trevor Rabin, Jon Anderson, Rick Wakeman und Lee Pomeroy. (Foto: frei)

Rock: »Night of the Prog«-Festival auf der Loreley unter anderm mit Yes, Ike Portnoy, Ray Wilson und Kansas.

Kurz vor ihrem 50. Geburtstag wurde der Band Yes eine besondere Ehrung zuteil: Alle aktuellen und verflossenen Mitglieder wurden in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen. Frisch gekürt, gastiert ein Teil von ihnen im Sommer für ein exklusives Deutschland-Konzert passenderweise an nicht minder legendärem Ort: Das Loreley-Amphitheater ist Schauplatz des Konzerts (Sa 15.7., 22 Uhr), das im Rahmen des Festivals „Night of the Prog“ über die Bühne geht. Schon die Kulisse dürfte die Show zu einer besonderen machen, ganz zu schweigen vom Line-up: Nach St. Goarshausen kommen Jon Anderson, Trevor Rabin und Rick Wakemann als Yes featuring ARW.

Sänger Jon Anderson war 1968 Gründungsmitglied bei Yes, Keyboarder Rick Wakeman 1971 eingestiegen. Mit Mastermind Trevor Rabin an der Gitarre bringen sie im Juli den Kollegen mit an den Rhein, dem die Band mit dem Album „90125“ von 1983 ihren größten kommerziellen Erfolg verdankt. Die Platte stammt wie die Hit-Single-Auskopplung „Owner of a Lonely Heart“ zum Großteil aus Rabins Feder. Seit die drei Rock-Ikonen sich im vergangenen Jahr mit Bassist Lee Pomeroy, der unter anderem auch zur Live-Band von Steve Hackett gehört, und Drummer Louis Molino (Ex-Cock Robin) zusammengetan haben, war die Formation auf Welttournee und sorgte allerorten für Begeisterung. Die Erklärung dafür, parallel zu Steve Howes Yes jetzt als Yes featuring ARW unterwegs zu sein, ist laut Frontmann Anderson ganz einfach: „Die Fans wollen es, wir wollen es, und es ist unser Recht, den Namen Yes zu tragen. Wir haben Yes in unserer DNA.“

Das Festival „Night of the Prog“ hat an drei Tagen aber noch weit mehr zu bieten, abgesehen von interessanten Vorbands aus Deutschland und ganz Europa. Samstags kommen vor Yes die David Cross Band (17 Uhr) und Ray Wilson (20 Uhr). Freitags (14.7.) rocken als Headliner Crippled Black Phoenix (20 Uhr) und Mike Portnoy’s Shattred Fortress (22.15 Uhr). Der Ex-Dream-Theater-Drummer wird ebenfalls eine illustre Schar an Kollegen, unter anderem von Haken und der Neal Morse Band, um sich scharen. Nicht zuletzt stehen sonntags (16.7.) unter anderem Gong (16 Uhr), Ex-Earth-Band-Sänger Chris Thompson (18.15 Uhr) und Kansas (20.45 Uhr) auf der Bühne. Drei ereignisreiche Tage also für Rockfans mit Anspruch. | wig


Info

»Night of the Prog XII«: 14.-16.7., Fr 14 Uhr, Sa/So 11.45 Uhr, Loreley, Karten/Info: Tel. 07343-9299929, http://nightoftheprogfestival.com.

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