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Kinder & Jugend

Die Augsburger Puppenkiste kommt nach Ramstein-Miesenbach

Urmel auf dem Weg nach Afrika

Will Mama Wutz helfen: das Urmel. (Foto: Augsuger Puppenkiste/frei)

Als Soldat in einer Schule bei Calais (Frankreich) einquartiert, entdeckt Walter Oehmichen 1940 ein kleines altes Puppentheater.

In ihm erwacht der Traum, eine eigene Bühne zu besitzen. 1948 eröffnet er gemeinsam mit seiner Frau Rose die Augsburger Puppenkiste. Dieser entsteigen im Lauf der Jahrzehnte Figuren wie Jim Knopf und das Urmel, die via Fernsehen zu Stars werden ...

Der Familienbetrieb in der Spitalgasse der bayerischen Stadt, in dritter Generation von Klaus Marschall geführt, „brummt“ noch heute. Mit einem eigens als Tourneeaufführung konzipierten und 2009 uraufgeführten Stück gastiert das Ensemble manchmal aber auch außerhalb – so im Mai in Ramstein-Miesenbach.

„Urmels große Reise“ schickt die Titelfigur gen Afrika: Waran Wawa, dem Urmel auf seiner Suche nach einem Medikament gegen Mama Wutz’ Bauchweh begegnet, verwechselt nämlich das Wort Rizinus mit Rhinozeros.

Das Gastspiel verspricht 45 Minuten Marionettenkunst: Es wurde nach Motiven aus Max Kruses Büchern konzipiert und wird in offener Spielweise – die Puppenspieler stehen mit auf der Bühne – gezeigt. | ms


Info

»Urmels große Reise«: So 7.5., 14/16 Uhr, Ramstein-Miesbach, Haus des Bürgers, Puppenkisten-Empfehlung: ab 5 Jahren; Tel. 06371-592220, www.hausdesbuergers.de.