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Freitag, 08. September 2017

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Donnerstag, 31. August 2017 Drucken

Essen & Trinken

Tafeln mit Aussicht: "Moro" in Neustadt-Gimmeldingen

Stilvoll: Rehrücken mit Lauch, Shiitake und Apfel.

Stilvoll: Rehrücken mit Lauch, Shiitake und Apfel. (Foto: Moro/frei)

Traumhaft: der Sommergarten.

Traumhaft: der Sommergarten. (Foto: Moro/frei)

Einladend: die Sommerterrasse mit Aussicht.

Einladend: die Sommerterrasse mit Aussicht. (Foto: Moro/frei)

Neben den beliebten Gimmeldinger Mandelblüten entfaltet sich in dem beschaulichen Neustadter Weindorf seit dem Frühjahr auch eine gastronomische Blüte: das „Moro“.

 

„Auf der Landkarte ist das ,Moro’ nur ein kleiner Punkt“, für die Gastgeber, Tobias Kuld und Küchenchef Tobias Gräf, „die ganze Welt“, ist auf der Homepage zu lesen. „Mit Liebe, Herzblut und Überzeugung wollen sie das Restaurant führen und die Gäste glücklich machen“. Glücklich sind wir schon beim Betreten der Terrasse des Anwesens, das geprägt ist von einer mediterran-puristischen Architektur. Wir können den Blick über den herrlichen Garten, die angrenzenden Weinberge und die Rheinebene bis zum Odenwald schweifen lassen.

 

In Anbetracht der sommerlichen Temperaturen und der in ein warmes Licht getauchten Landschaft entscheiden wir uns für eine Gazpacho von geräucherter Paprika mit Saibling (9 Euro), dazu den Hauswein, ein Riesling Zwockelsbrück (0,1l, 2,50 Euro). Die Gazpacho überrascht allerdings mit gewürfelter Chorizo und einer Garnele, den Saibling suchen wir vergeblich. Auf Nachfrage erfahren wir, dass die Karte diesbezüglich noch nicht aktualisiert wurde. Das ist schade, das Süppchen schmeckt trotzdem. Der anschließende Hauptgang ist ein voller Erfolg. Das Kabeljaufilet mit Rotem Curry, Spinat-Minze-Risotto und Kaffir-Limetten-Schaum (25 Euro) schmeckt wunderbar und ist auch optisch ein Gedicht. Kreativ angerichtet zeugt auch das Bresse-Perlhuhn auf Erbsenpüree mit einem Topping aus frischen Pfifferlingen, Radieschen und feinem braunen Bratensud (27 Euro) vom perfekten Handwerk des Küchenchefs. Er selbst ist übrigens gerade von Neuseeland zurückgekehrt und hat einige Ideen für kreative Gerichte mitgebracht.

 

Der Wein zum Hühnchen, ein Riesling Alte Reben (0,1l, 6 Euro), dürfte angesichts der Temperaturen etwas kühler sein. Der Pfälzer liebt eben ein „angelaufenes“ Glas mit einem spritzigen Wein im Sommer. Unser Wunsch wird sofort erfüllt und die kleine Karaffe ganz unkompliziert in Eis gestellt.

 

Bei einem letzten Schlückchen genießen wir angenehm gesättigt und überzeugt vom Geschmackserlebnis nochmal die grandiose Aussicht. | Sabine Demirci


Info:

Restaurant »Moro«, Meerspinnstraße 46, 67435 Neustadt/Gimmeldingen, Telefon: 06321 6790841, Internet: www.moro-restaurant.de, Öffnungszeiten: Restaurant ab 17 Uhr (So 12 Uhr); Ruhetage: Dienstag und Mittwoch, Sommergarten wetterabhängig ab 12 Uhr, Übernachtungsmöglichkeiten im Landhaus 


 

Hinweis:

Die LEO-Serie „Lokaltermin“ umfasst die Kategorien „Typisch Pfalz“, „Nicht alltäglich“, „Voll Familie“, „Ganz Gourmet“. Logos zeigen die Art von Gastronomie. „Lokaltermine“ werden anonym von der Redaktion wahrgenommen. Die Testessen bezahlt LEO. Die Lokale werden anhand von Kriterien wie Speisenangebot und Preis-Leistungs-Verhältnis ausgewäh

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