LEO Weinlexikon LEO
Die Weinköniginnen
Das LEO-Lexikon Wein erklärt wichtige Begriffe rund um das Thema Wein.

Hier finden Sie alle Folgen, die seit Januar 2006 veröffentlicht wurden.

Autorinnen waren die Pfälzischen Weinköniginnen.

Karen Storck aus Einselthum vertrat die Pfalz bis Oktober 2011 in Sachen Wein und gab ihr fachliches Wissen charmant an die LEO-Leser weiter.

Gabi Klein aus Neustadt-Diedesfeld war bis Oktober 2010 amtierende Weinhoheit. Die Hobby-Zauberin erwies sich auch beim LEO-Lexikon Wein als geistreich.

Patricia Frank aus Bockenheim hat als ihre Vorgängerin Woche für Woche interessante Beiträge rund ums Thema Wein verfasst. Sie wurde im Oktober 2008 zur Pfälzischen Weinkönigin gekürt.

Julia Becker übernahm 2007/2008 die Krone und repräsentierte in dieser Zeit den Pfälzer Wein. Auch sie erwies sich als Kennerin, wie in ihren Texten zu lesen war.

Susanne Winterling aus Niederkirchen amtierte 2006/2007 als Pfälzische Weinkönigin und blieb dem LEO-Lexikon Wein auch während ihrer Zeit als Deutsche Weinprinzessin 2007/2008 als Autorin erhalten.

Die erste Lexikon-Autorin, Katja Schweder aus Hochstadt, war 2005/2006 Pfälzische Weinkönigin und schrieb auch als Deutschen Weinkönigin 2006/2007 weiterhin Lexikon-Beiträge.

Das LEO-Weinlexikon gibt es auch als Buch zu kaufen.
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Beiträge in alphabetischer Reihenfolge
ABC-Trinker, der:
Hinter diesem Begriff verbirgt sich kein Vitaminmixgetränk, sondern die englische Abkürzung: „Anything but Chardonnay“. Ein Weinkonsument der von sich behauptet, er sei ein ABC-Trinker, will damit sagen: „Ich trinke alles, aber keinen Chardonnay!“. » mehr
Abgang, der:
Meist wird beim Abgang eines Weines vorwiegend auf dessen Dauer oder Länge, die Persistenz, wie es unter Weinkennern heißt, geachtet. Dieser angenehme Geschmackseindruck im Mund und Rachen nach dem Schlucken gilt als untrügliches Qualitätsmerkmal. ... » mehr
Abstich, der:
Der Abstich ist das Umfüllen eines Weines von einem Behälter in einen anderen unter gleichzeitiger Abtrennung des „Trubes“. Trub nennt man die sich bei der Klärung des Weines und des Mostes am Fassboden absetzenden festen Bestandteile. Der Trub ... » mehr
Acolon, der:
Der Acolon ist eine der neueren deutschen roten Rebsorten und wurde 1971 von der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg (Württemberg) aus den Rebsorten Lemberger (Blaufränkisch) und Dornfelder gezüchtet. Die ... » mehr
Adstringierend:
Adstringierend ist ein Begriff, mit dem sich bei einer Weinprobe Zuhörer leicht beeindrucken lassen. Doch nicht nur das: Mit diesem Wort lässt sich ein Mundgefühl beschreiben, für das oftmals sonst die Worte. Mit Augen Zukneifen und Schmatzen wird ... » mehr
Agraffe, die:
Der Begriff benennt eine Verschlusskappe aus Draht oder Metallstreifen, die den Korken auf der Sektflasche festhält. Die Agraffe wird mit Spezialmaschinen angefertigt und aufgesetzt. Um das Einschnüren oder Durchscheuern des Korkens durch den Draht ... » mehr
Ahr, die
Mit rund 550 Hektar Rebfläche gehört das Anbaugebiet Ahr nicht wortwörtlich zu den Großen, beweist jedoch, dass es darauf nicht ankommt. Unverzichtbar sind die einzigartigen Weine für das gesamte deutsche Weinland. Entlang des Flusses Ahr, welcher ... » mehr
Alte Reben:
Ein Begriff, der hin und wieder auf dem Etikett einer Weinflasche zu lesen ist, ist „Alte Reben“. Aber was bedeutet er? Die Angabe hat keine weinrechtliche Bedeutung und gibt leider kein allgemein gültiges Mindestalter der Reben an. Unter Winzern ... » mehr
Altern, das:
Die Alterungsfähigkeit des Weines birgt eine Faszination in sich! Bereits in der Antike beschäftigte die Menschen dieses einzigartige Phänomen. Kein anderes Lebensmittel war in der Lage, über Jahrzehnte hinweg immer erstaunlichere geschmackliche ... » mehr
Ampelographie, die:
Hat man das Glück, einmal Griechisch gelernt zu haben, dann erkennt man leicht, was sich hinter dem Begriff Ampelographie verbirgt. Ampelos bedeutet nämlich Weinstock und unter Ampelographie versteht man das Beschreiben des Weinstockes. Die ... » mehr
Amphore, die:
Der am weitesten verbreitete Behälter für Wein war in der Antike die Amphore. Dabei handelt es sich um ein Tongefäß mit zwei Henkeln. Das untere Ende lief manchmal spitz zu oder hatte die Form eines Knaufs, in keinem Fall aber war es flach. Ihre ... » mehr
Anbaustopp, der:
Der Anbaustopp ist ein Gesetz, das nach EU-Recht jede Neuanpflanzung von Reben untersagt. Die Ausweitung von Rebflächen ist durch die 1976 verfasste Verordnung verboten worden, um Überproduktionen zu vermeiden. Das bedeutet, dass durch das Verbot ... » mehr
Anreicherung, die:
Die Anreicherung ist ein EU-genormter Begriff und bezeichnet die Anhebung des Mostgewichtes durch Zusatz von Zucker zur höheren Alkoholausbeute. Nicht in jedem Jahr erreichen die Trauben den Zuckergehalt, aus dem die Hefe bei der alkoholischen ... » mehr
AP-Nummer, die:
Die amtliche Prüfnummer ist 1970 von der EG-Weinmarktorganisation eingeführt worden. Wenn ein Winzer zum Beispiel einen QbA-Wein (Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete) verkaufen möchte, dann muss dieser laut Weingesetz drei Probeflaschen mit dem ... » mehr
Aromarad, das:
Der erste Eindruck beim Weingenuss wird mit dem Geruchssinn erfasst. Eine Vielzahl von Aromen streichelt dem Konsumenten die Nase. Und dann diese immer wiederkehrenden quälenden Fragen: „Um welche Aromen handelt es sich? An was erinnert es mich? ... » mehr
Aromatischer Schaumwein:
Eigentlich heißt er aromatischer Qualitätsschaumwein oder Aromatischer Qualitätsschaumwein b. A.. Das sind Varianten des eher bekannten Schaumweins und Schaumweins b.A. - meist einfach Schaumwein oder Sekt genannt. Tatsächlich haben diese Getränke ... » mehr
Assemblage, die:
Der Begriff stammt aus dem Französischen und bedeutet übersetzt: Zusammenfügen, Vereinigen. Eine Assemblage ist eine kunstvolle Zusammenstellung (Verschnitt) von Weinen verschiedener Rebsorten und Jahrgänge. Vielen ist das Ergebnis einer Assemblage ... » mehr
Auslese, die:
Als Auslese wird in Deutschland und Österreich eine Prädikatsweinstufe bezeichnet, die nur in sehr guten Jahren aus vollreifem, oftmals „edelfaulem“ und ausgesuchtem Traubengut gewonnen wird. Nach Kabinett und Spätlese ist die Auslese die dritte ... » mehr
Autochthone Rebsorten, die:
Autochthone („bodenständige“, „eingeborene“, „alteingesessene“) Rebsorten sind nicht gleich alte Reben sondern gebietsheimische Rebsorten, die im jeweiligen Weinanbaugebiet ansässig sind und nicht aus einer anderen Region „importiert“ wurden, das ... » mehr
Auxerrois, der:
Der Namensgeber dieser Rebsorte ist eine ehemalige Grafschaft in Frankreich, die zwischen Nordburgund und der Champagne lag und Auxerrois hieß. Ob er dort auch herkommt, ist allerdings nicht bekannt. Die Herkunft des Auxerrois ist also nicht ... » mehr
Bacchus(rebe), der/die:
Bacchus hat in der (Wein)-Sprache eine doppelte Bedeutung. Zunächst ist Bacchus die römische Variante des griechischen Gottes Dionysos, des Gottes des Weines und der Vegetation. Der Sage nach pflanzte er den ersten Weinstock und lehrte die Menschen ... » mehr
Baden:
Das Weinbaugebiet Baden erstreckt sich mit seinen etwa 16.000 Hektar Rebfläche fast 500 Kilometer vom Neckar im Norden bis zur Schweizer Grenze im Süden. Der größte Teil der Weinbergsfläche liegt im Rheingraben und seinen Seitentälern, mit Ausnahme ... » mehr
Bag-in-Box (dt. Beutel in der Schachtel):
Viele Weingenießer denken jetzt wahrscheinlich an Tetrapak und runzeln die Stirn mit dem Gedanken: Daraus will ich doch keinen Wein trinken! Aber stopp: Bei den BiB (Bag-in-Box) steckt mehr dahinter. Was im Ausland wie etwa Australien oder ... » mehr
Barrique, das:
Das Barrique ist ein Fass aus Eichenholz. Sein Ursprung liegt im Mittelalter und geht auf das Bordelaiser Schiffsmaß zurück. Heute ist es weltweit die Bezeichnung für 225-Liter-Fässer. Die Form und die Größe des Barriques ergaben sich dadurch, dass ... » mehr
Beerenauslese, die:
Beerenauslesen sind natursüße Prädikatsweine und haben einen besonders hohen Oechslegrad. Aus den vollreifen Trauben werden die edelfaulen oder überreifen Beeren traditionell mit der Schere aus den Trauben geschnitten und gekeltert. Allein schon die ... » mehr
Bentonit, das:
Bentonit ist ein tonhaltiges Gestein, das durch Verwitterung vulkanischer Asche oder durch Meteoriteneinschläge entstanden ist. Der Name leitet sich von seiner Fundstätte bei Fort Benton im Staat Wyoming in den USA ab, in dessen Nähe 1890 das ... » mehr
Bewässerung, die:
Die Bewässerung ist eine Maßnahme zur Zusatzversorgung der Reben mit Wasser. Ihr Ziel ist die Erhöhung der Traubenqualität durch die Aufrechterhaltung der Photosyntheseleistung bei beginnendem Trockenstress. Sie dient nicht der Ertragssteigerung ... » mehr
Biologisch-dynamischer Weinbau, der:
Zur Zeit liegt er voll im Trend und jeder spricht darüber. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff? Viele halten es für Hokuspokus, andere sehen darin die Zukunft. Das Wichtigste ist aber, dass man sich seine eigene Meinung darüber ... » mehr
Biologischer Säureabbau, der:
Der Begriff „Biologischer Säureabbau“ ist eine sehr technische Bezeichnung für einen der bedeutendsten Vorgänge im Wein. Milchsäurebakterien verkonsumieren die im Wein vorhandene (und unangenehm sauer schmeckende) Äpfelsäure (Malat), produzieren ... » mehr
Bitter:
Dieser Geschmack wird vom Menschen über die Zunge wahrgenommen, so wie die anderen Grundgeschmacksarten sauer, salzig und süß. Doch bitter ist die, auf die wir sehr empfindlich reagieren. Und wir können sie nur genießen, wenn sie dezent dosiert ist, ... » mehr
Blanc de Noirs, der:
Blanc de Noirs, der: Blanc de Noirs ist eine französische Bezeichnung für einen Weißwein, der aus Rotweintrauben erzeugt wurde. In Deutschland ist dies nichts Neues. Denn die meisten roten Rebsorten beziehen ihren Farbstoff aus der Beerenhaut, das ... » mehr
Blauburgunder, der:
Der Blauburgunder, ein Synonym des Blauen Spätburgunders, ist der deutsche Name des hochvornehmen Pinot noir, einer der edelsten Rotweintrauben der Welt. Er alleine ist für all die feinen, überaus sinnlichen Rotweine des Burgunds verantwortlich. Ab ... » mehr
Blauer Portugieser, der:
Der Blaue Portugieser ist eine alte, rote Rebsorte, die aus dem Donaugebiet, und zwar aus Österreich oder Ungarn stammen soll. Die Herkunft des Sortennamens ist nach wie vor umstritten. Wahrscheinlich ist der „Portugieser“ von Portugal oder Spanien ... » mehr
Blauer Urban, der:
Der blaue Urban ist eine rote Rebsorte, die ihren Ursprung wahrscheinlich in Süddeutschland oder in Südtirol hat. Überwiegend wurde diese Rebsorte in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Ungarn angebaut. Der blaue Urban gilt – ... » mehr
Blindprobe, die:
Die Blindprobe ist eine Methode zur Verkostung von Weinen in Unkenntnis des Erzeugers der jeweiligen Weine. In seltenen Fällen ist sogar die Rebsorte, die Herkunft oder auch der Jahrgang unbekannt. Zwar wird niemandem bei der Blindprobe die Augen ... » mehr
Bocksbeutel, der:
Schon seitdem die Menschheit ihre Getränke in Flaschen füllt, gibt es wohl diese markante Flaschenform mit ihrem abgeflachten Bauch und dem kurzen Hals. Und sie hatte durchaus Vorteile: So wirkte sie, etwa bei Pilgern am Gürtel befestigt, weniger ... » mehr
Botrytis Cinerea:
Botrytis Cinerea ist ein Schimmelpilz und gehört zur Familie der Schlauchpilze. Sowohl für den Weinbau als auch die Weinbereitung spielt dieser Pilz eine große Rolle. Er ist weitestgehend auch unter dem Begriff „Grauschimmel" und ... » mehr
Brettanomyces bruxellensis:
Hierbei handelt es sich um eine Gattung der Hefepilze. Der Artname „bruxellensis“ leitet sich von der belgischen Hauptstadt Brüssel ab. Denn dort war die Hefeart in großen Mengen in der Senne zu finden, die früher als einer der am stärksten ... » mehr
Bukett (Bouquet), das:
Der Begriff Bukett stammt ursprünglich aus der französischen Sprache und bedeutet Blumenstrauß. Das Bukett eines Weines wird einerseits durch den Duft und andererseits durch die entstehenden Aromen im Mund wahrgenommen. Bukett entfaltet sich aus den ... » mehr
Buntsandstein, der:
Noch vor rund 250 Millionen Jahren war die Pfalz eine trockene Wüstenlandschaft, in der sich durch urzeitliche, weit verzweigte Flusssysteme viele Sedimente abgelagert haben, die uns heutzutage eine große Bodenvielfalt in der Pfalz bescheren. ... » mehr
Burgunder-Familie, die:
Die Burgunder-Familie ist überaus groß. Die bekanntesten Rebsorten in der Pfalz sind der Weiß-, Grau- und Spätburgunder, auch der Schwarzriesling gehört zur Familie. Zu den ältesten Burgunder-Sorten zählen wahrscheinlich der Schwarzriesling (auch ... » mehr
Böckser, der:
Er ist wohl der bekannteste unter den Weinfehlern. Hervorgerufen wird ein Böckser durch SH-Gruppen-haltige Verbindungen, die vom Geruch her an Schwefelwasserstoff und somit an den Geruch fauler Eier erinnern. Diese entstehen etwa durch zu lange ... » mehr
Böttcher, der:
Der Böttcher ist ein handwerklicher Beruf, bei dem Holzgefäße aller Art hergestellt werden. In Bayern und Franken ist er auch als „Küfer“, „Büttner“ und „Schäffler“ bekannt. In Österreich ist das Synonym „Binder“ geläufig. Aber wie kamen Menschen ... » mehr
Cabernet Dorsa, der:
Der Cabernet Dorsa ist eine neu gezüchtete Rebsorte, die 1971 erstmals an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstanbau in Weinsberg vorgestellt wurde. Die Rebe ist eine Kreuzung (Mutter x Vater) aus den Rebsorten Dornfelder und ... » mehr
Cabernet Franc:
Cabernet Franc ist eine rote Rebsorte aus Frankreich, deren wichtigstes Anbaugebiet in der Gegend von Bordeaux liegt. Im Laufe von Jahrhunderten wurde der Cabernet Franc durch Selektion aus alten Wildreben gewonnen. Nicht nur, dass ihm 2009 die ... » mehr
Cabernet Mitos, der:
Diese rote Rebsorte wurde erst im Jahr 1970 von der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg vorgestellt. Dr. Schleip züchtete sie neu aus Lemberger und Cabernet Sauvignon. Der Sortenschutz wurde im Januar 2001 durch ... » mehr
Cabernet Sauvignon, der:
Die Herkunft der wohl bekanntesten Rebsorte der Welt war lange ein Rätsel. Erst im Jahre 1635 wird sie in Frankreich urkundlich erwähnt, doch es wurde vermutet, dass sie von der antiken Sorte Biturica abstammt. 1997 wurden dann durch eine ... » mehr
Chambrieren, das:
Der Begriff leitet sich von dem französischen Wort „Chambre“ ab und bedeutet zu deutsch „Zimmer“. Als Chambrieren bezeichnet man das langsame Erwärmen eines Weines von Keller- auf Zimmertemperatur. Die Bezeichnung stammt aus früheren Zeiten, zu ... » mehr
Champagner, der:
Champagner ist ein französischer Schaumwein, der ausschließlich aus dem Gebiet der Champagne stammt und nach dem klassischen Flaschengär- und Rüttelverfahren hergestellt wird. Erst durch den Mönch Dom Perignon (1639 bis 1715) wurde der Champagner, ... » mehr
Chaptalisieren, das:
Dieser Begriff beschreibt eine der umstrittensten Arbeitsschritte in der Weinbereitung. Benannt ist das Verfahren nach dem französischen Chemiker Jean-Antoine Chaptal. Um den Alkoholgehalt des späteren Weines zu erhöhen wird dem Most noch vor der ... » mehr
Chardonnay, der
Wie viele andere alte Rebsorten hat der Chardonnay vermutlich seinen Ursprung in Vorderasien. Mit der Ausbreitung der Weinkultur kam die Rebsorte nach Frankreich, wo sie überwiegend in Burgund angebaut wurde. Dort gibt es eine kleine Gemeinde mit ... » mehr
Charmat-Verfahren, das:
Für die Schaumweinproduktion gibt es verschiedene Methoden. Eine Methode ist die méthode rurale, bei der der Most ohne Zusätze, mithilfe seines eigenen vorhandenen Traubenzuckers, in einem geschlossenen, druckfesten Behältnis vergärt. Durch Abkühlen ... » mehr
Classic:
Die Bezeichnung „Classic“ signalisiert dem Weinfreund, dass er einen Wein aus einer klassischen gebietstypischen Rebsorte im Glas hat. Der Wein entspricht einem höheren Qualitätsanspruch mit einem größtenteils trockenen Geschmacksprofil. Seit dem ... » mehr
Crémant, der:
Steht dieser Begriff auf dem Etikett Ihres Sektes, können Sie sicher sein, dass es sich hierbei um die höchste in Deutschland erreichbare Kategorie eines Schaumweines handelt. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich ein Qualitätsgedanke, der in ... » mehr
Cuvée, die:
Cuvée ist im deutschsprachigen Raum ein Synonym für den Verschnitt von Weinen. Eine Cuvée kann aus verschiedenen Rebsorten, Jahrgängen oder Weinbergslagen bestehen. Sinn einer Cuvée ist es, ein qualitativ hochwertiges Endprodukt zu bekommen. Diese ... » mehr
DC Pfalz-Wein, der:
Dieser 2005 eingeführte Begriff steht übersetzt für: Kontrollierter Distrikt, lat. Districtus Controlatus. Jedes Unternehmen der Weinbranche kann an diesem Konzept teilnehmen. Zugelassen sind ausschließlich trockene Qualitätsweine der Rebsorten ... » mehr
Degorgieren, das:
Bei der Traditionellen Flaschengärung befindet sich die Hefe mit dem Sekt während der Gärphase im abgeschlossenen System Flasche. Diese Flaschen werden auf Rüttelpulten in ihrer Neigung und durch Drehen solange bewegt, bis sich die Hefe im ... » mehr
Degustieren, das:
Im Allgemeinen versteht man unter „degustieren“ das Prüfen und Beurteilen von Lebensmitteln in Bezug auf Geruch und Geschmack durch Verkosten. Im Zusammenhang mit dem Wein bedeutet dies eine sensorische Prüfung. Dabei handelt es sich nicht um eine ... » mehr
Dekantieren, das:
Dies bedeutet das vorsichtige Umfüllen eines Rotweines aus der Flasche in eine Karaffe (Dekantiergefäß). In der Regel besteht diese aus Glas und hat einen breiten Boden. Dadurch bekommt der Wein eine große Oberfläche, die ihn mit der Luft in ... » mehr
Depot, das:
Der Begriff Depot stammt aus dem Französischen und bedeutet übersetzt Ablagerung. Dieses Phänomen ist fast ausschließlich bei hochwertigen Rotweinen zu beobachten. Während des Reifeprozesses, bei der Lagerung in der Flasche, oxidieren im Wein ... » mehr
Deutsches Weininstitut, das:
Das Deutsche Weininstitut (DWI) ist die zentrale Kommunikations- und Marketingorganisation der deutschen Weinwirtschaft – die Weinwerbung für Deutschland. Um die deutschen Weine im Ausland – aber natürlich auch in Deutschland selbst – zu fördern, ... » mehr
Dickmaulrüssler, der:
Der Dickmaulrüssler gehört zu der Gruppe der Rüsselkäfer und war früher einer der am meisten gefürchteten Rebschädlinge. Heute tritt er jedoch nur noch gelegentlich auf. Dieser grau-schwarze Käfer mit braunem Hinterleib, auch Otiorrhynchus sulcatus ... » mehr
Digestif, der:
Reicht man dieses Getränk nun vor oder nach dem Essen? Oft stellt sich diese Frage, wenn die Wörter Digestif und Aperitif im Raum stehen. Unter Digestif (französisch: „verdauungsfördernd“) versteht man Genussmittel wie Getränke und Zigarren, welche ... » mehr
DLG-5-Punkte-Schema:
Jeder Wein, der in Deutschland als Qualitätswein auf den Markt kommen soll, muss vorher eine amtliche Prüfnummer, AP-Nummer, zugeteilt bekommen. Diese erhält er aber nur, wenn er vorher sensorisch und analytisch geprüft und als einwandfrei anerkannt ... » mehr
Dom Pérignon, der:
Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Benediktinermönch, der durch Zufall maßgeblich an der Entwicklung des Champagners beteiligt war. Das Schäumen des Weines als Folge einer Nachgärung auf der Flasche war es, das er sein Leben lang versuchte, zu ... » mehr
Domina, die:
Der Name dieser Rebsorte regt immer wieder gerne zum Schmunzeln an oder, zu vorgerückter Stunde, auch zu blöden Sprüchen. Dabei bedeutet Domina einfach nur Herrin, was eigentlich ein schmeichelnder Name ist. Gezüchtet wurde Domina im Jahre 1927 aus ... » mehr
Domnapf, der:
Im Herzen von Speyer vor dem Unesco-Welt-Kulturdenkmal, dem Kaiserdom, steht eine steinerne Schale: der Domnapf. Urkundlich wurde er das erste Mal im Jahre 1314 als „steinerne Schüssel“ erwähnt und stand zu jener Zeit am gleichen Ort wie heute. ... » mehr
Dornfelder, der:
Der Dornfelder ist eine mittelreifende rote Rebsorte. August Herold züchtete den Dornfelder 1955 an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg (Baden-Württemberg) durch eine Kreuzung der beiden Sorten Helfensteiner ... » mehr
Dorscht, der:
Wer kennt ihn nicht, „de Pälzer Dorscht“. Viele Touristen und Zugezogene hören diesen Ausdruck und übersetzen ihn in den hochdeutschen Begriff Durst. Durst ist das Verlangen nach Wasser oder einem anderen erfrischenden Getränk, wenn der Körper durch ... » mehr
Dosage, die:
Es gibt verschiedene Methoden, mit denen man Sekt herstellen kann. Eines haben aber alle gemeinsam. Das ist die zweite Gärung. Da während der ersten Gärung der natürlich vorhandene Zucker schon zu Alkohol umgewandelt wurde, wird dem Grundwein eine ... » mehr
Dr. Georg Scheu:
Ein Name, der aus der jüngeren Geschichte des deutschen Weinbaus nicht mehr weg zu denken ist. Nach einer Ausbildung zum Gärtner in seiner Heimat Hannover zog es ihn in den Rheingau zum Studium an die Forschungsanstalt Geisenheim. Dort zeigte er ... » mehr
Dreimännerwein, der:
Viele neue, moderne Begriffe füllen heutzutage den Weinwortschatz. Im Gegenzug geraten viele andere Wörter in Vergessenheit – sie veralten. Oder wissen Sie noch was ein Dreimännerwein ist? Es ist unter anderem die scherzhafte Bezeichnung für einen ... » mehr
Drieschen, die:
Drieschen sind verwahrloste Rebflächen, die nicht mehr bewirtschaftet werden. Wenn man direkt vor einer Driesche steht, kann man oft schon nicht mehr erkennen, ob hier einmal Wein angebaut wurde. Das Unkraut kann meterhoch stehen und so manches ... » mehr
Dubbeglas, das:
Ein Dubbeglas ist ein speziell gefertigtes gläsernes Trinkgefäß, das überwiegend in der Pfalz verwendet wird. Für Wein oder Weinschorle ist es vor allem an lauen Kerweabenden prädestiniert. Einen halben Liter fasst dieses echte Schoppenglas, das ... » mehr
Dunkelfelder, der:
Der Dunkelfelder ist eine Rotweinsorte, bei der es sich um eine Neuzüchtung durch Landesökonomierat Gustav Adolf Froelich (1847-1912) aus Edenkoben handelt. Die Neuzüchtung erfolgte bereits Anfang des 20. Jahrhunderts und überdauerte den 2. ... » mehr
Edelfäule, die:
Bei warmer und feuchter Herbstwitterung können die Trauben vom Pilz der Edelfäule (auch Botrytis genannt) befallen werden. Dieser lässt die Zellen der Beerenhaut absterben. Dadurch wird die Verdunstung von Wasser gefördert und der Traubensaft ... » mehr
Edelzwicker, der:
Der Edelzwicker oder Zwicker ist ein leichter, trockener Weißwein aus dem Elsass (Frankreich), der aus mehreren Rebsorten als Cuvée verschnitten wird. Meist wird der Edelzwicker in Literflaschen abgefüllt. Es handelt sich bei diesem Wein häufig um ... » mehr
Ehrenfelser, der:
Der Ehrenfelser ist eine weiße Rebsorte, die 1929 von Professor Dr. Heinrich Birk, an der hessischen Forschungsanstalt in Geisenheim, neu gezüchtet wurde. Als eine Kreuzung aus weißem Riesling und grünem Silvaner. 1969 wurde diese neue Rebsorte in ... » mehr
Eichenholzchips, die:
Holz in Wein oder Wein in Holz? Die Zugabe von Eichenholzchips zum Wein ist ein modernes oenologisches Verfahren, welches ähnliche Veränderungen der sensorischen Eigenschaften im Wein bewirken soll wie der Ausbau im Barrique (kleines ... » mehr
Eiswein, der:
Eiswein ist ein besonders hochwertiger Wein. Für seine Herstellung werden die möglichst gesunden Trauben bis zum Frosteintritt am Rebstock belassen, da die gewünschte Steigerung des Mostgewichts auf über 120 Grad Öchsle (Mindestmostgewicht) nur bei ... » mehr
Elbling, der:
Der Elbling gehört zu den Weißweinen und ist eine ehemals weit verbreitete, reich tragende Rebsorte. Aufgrund der sprachlichen Ähnlichkeit mit Vitis alba in der Antike vermutet man, dass er römischen Ursprungs ist. Das ist allerdings nicht ... » mehr
Elwetritschjagd, die:
Schon in frühster Kindheit weiß jeder Pfälzer, was eine Elwetritsch ist und wo sie wohnt. Meist im Unterholz oder in Büschen lebend, erwachen die Tritschen bei Abenddämmerung und wenn es erst richtig dunkel ist, schlüpfen sie aus ihrem Versteck. ... » mehr
Entrappen, das:
Als Entrappen bezeichnet man das Abtrennen der Traubenbeeren von den Stielgerüsten, den sogenannten Rappen. Das Entrappen ist der erste Arbeitsschritt nachdem die Trauben gelesen wurden. Meist geschieht dies auf mechanische Weise durch Abbeer- oder ... » mehr
Entsäuerung, die:
Die Säure im Wein spielt eine sehr wichtige Rolle! Während sie bei Weißweinen Frische und Fruchtigkeit zum Ausdruck bringt, möchte man beim Rotwein wenig Säure schmecken, damit die Gerbstoffe und mögliche Holzaromen mehr im Vordergrund stehen. Nach ... » mehr
Erosion, die:
Das Wort Erosion stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie abnagen oder abtragen. Gemeint ist damit, dass die Erdoberfläche linienhaft oder flächenhaft durch Gletscher, Fließgewässer, Meeresbrandungen, Niederschläge oder Wind abgetragen ... » mehr
Erzeugerabfüllung, die:
Erzeugerabfüllung ist ein Hinweis auf dem Etikett für Weine, die aus Traubengut des Erzeugers im Erzeugerbetrieb hergestellt wurden. Das bedeutet, dass der Anbau, die Weinerzeugung und die Abfüllung in den Händen des Winzers, einer ... » mehr
Esca, die:
Eine hinterhältige Pilzkrankheit ist es, mit der die Winzer seit einigen Jahren immer stärker zu kämpfen haben. Genauer gesagt handelt es sich nicht um einen Pilz, sondern um einen Pilzkomplex, von dem noch nicht alle Bestandteile genau bekannt ... » mehr
Etikett, das:
Für den Weingenießer ist das Etikett eine Selbstverständlichkeit auf jeder Weinflasche. Doch dieses Papierstück muss viele Kriterien erfüllen und ist die „Visitenkarte“ jeden Weines. Zum 1. August 2003 wurde das Bezeichnungsrecht deutlich ... » mehr
Eutypiose, die:
Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine Holzkrankheit, welche mit einer Störung der Zellstruktur bei den Stämmen der Weinreben, Bäumen und Sträuchern einhergeht. Sie wird verursacht durch eine Pilzart namens „Eutypa lata“ (Schlauchpilz). Diese ... » mehr
Extrakt, der:
Der Begriff Extrakt kommt aus dem Lateinischen von extrahere, extractum, was soviel bedeutet wie „herausziehen“. Extrakte sind die Summe aller nichtflüchtigen Inhaltsstoffe des Weines. Sie werden in Gramm pro Liter angegeben. Dazu gehören Zucker, ... » mehr
Faberrebe, die:
Faberrebe, auch Faber genannt, ist eine Weißweinrebe, die 1929 an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey von Georg Scheu aus Weißer Burgunder x Müller-Thurgau gekreuzt wurde. Der Name stammt vom lateinischen Wort „Faber“ (= Schmied) und steht ... » mehr
Fassriegel, der:
Weinfässer ab einem Volumen von etwa 1000 Litern weisen an der Vorderseite eine kleine Öffnung – das Mannloch – auf, durch die man in das Fass gelangen kann, um es vor oder nach Gebrauch zu reinigen oder um es zu entleeren. Dafür sind sogenannte ... » mehr
Federweißer (Neuer Wein):
Neuer Wein oder Federweißer gehört einfach zum Herbst. Seinen Name verdankt er seinem Aussehen. Bei der Gärung des Traubenmostes werden die im Traubensaft befindlichen, milchigen Hefeteilchen aufgewirbelt, was den Eindruck erweckt, als befänden sich ... » mehr
Feuerzangenbowle, die:
Wer kennt sie nicht, die Feuerzangenbowle!? Sie wurde spätestens durch den gleichnamigen Film mit Heinz Rühmann bekannt und ist traditionellerweise auf Weihnachtsmärkten oder an Silvester ein Muss. Um diese herzustellen, benötigt man einen großen ... » mehr
Firngeschmack, der:
„Wird ein gesunder, fehlerfreier Wein mehrere Jahre im Fass gelagert und in dieser Zeit häufiger abgestochen, so verschwindet mit der Frische allmählich auch das Traubenbukett und es tritt an seine Stelle das Altersbukett oder Firn.“ So lautet der ... » mehr
Flasche, die:
Auf althochdeutsch heißt Flasche „flaska“, was so viel bedeutet wie „umflochtenes Gefäß“. Die Glasflasche wurde bereits um 200 vor Christus erfunden, jedoch erst seit der Erfindung des Verschlusses aus Korkenrinde systematisch und mehrfach für Wein ... » mehr
Flaschengröße, die:
Das Wort Weinflasche gilt als Überbegriff und sagt aus, dass es sich um ein gläsernes, meist kegelförmiges und verschließbares Weingefäß handelt. Dass es unterschiedliche Flaschenformen gibt, sieht man in jedem Weinfachhandel oder auch beim Winzer ... » mehr
Flaschengärung, die:
Die Flaschengärung war etwa bis ins Jahr 1890 das einzige Verfahren der Schaumweinbereitung. Heute gibt es das in Frankreich als „Methode champenoise“ bezeichnete Herstellungsverfahren. Dies bedeutet: die Gärung, die Reifung, das Rütteln, die ... » mehr
Flying Winemaker, der:
In den 1980er Jahren hörte man das erste Mal von ihm: Dem Flying Winemaker. Direkt ins Deutsche übersetzt, hört es sich etwas nach Hokuspokus an: „Fliegender Weinmacher“. Dabei wird der Wein dieser Leute weder in der Luft ausgebaut, noch fliegend ... » mehr
Foxton, der:
Der Foxton ist ein Geschmack im Wein, der besonders ausgeprägt bei der Rebe Vitis Labrusca und denen, die von ihr abstammen, zu finden ist. Er ist sehr interessant, denn er zeigt ganz deutlich, dass Geschmackssache auch meist eine Gewohnheitssache ... » mehr
Franken:
Das Weinanbaugebiet Franken erstreckt sich von Aschaffenburg am Untermain im Westen bis hin zum Steigerwald im Osten. Geleitet vom Flusslauf des Mains sind die etwa 6.000 Hektar Weinberge an den südwärts gerichteten Talhängen angebaut. Bereits im ... » mehr
Französisches Paradoxon, das:
Die Weinkultur in den USA erlebt im 20 Jahrhundert eine wechselhafte Geschichte. Von 1919/20 bis 1933 herrscht die Prohibition, also das absolute Alkoholverbot und das Verbot, Weine herzustellen sowie in Verkehr zu bringen. Eine tragische ... » mehr
Fruktose, die:
Die drei gebräuchlichsten Zuckerarten, die in unseren Nahrungsmitteln vorkommen, sind Saccharose (unser Haushaltszucker), Glukose (in Joghurts oder Marmeladen oft als „Glukosesirup“ enthalten) und Fruktose. Die Empfindung „süß“ wird von den ... » mehr
Frühburgunder (blauer), der:
Der Frühburgunder ist eine eigenständige Rebsorte, die vermutlich durch natürliche Mutation aus dem Spätburgunder (Pinot Noir) entstand. Die Rebsorte zählt zu den ältesten Kulturreben und kam über das Rhônetal in unsere Anbaugebiete. In den 60er ... » mehr
Früher Malinger:
Diese weiße Rebsorte gehört zu den Raritäten unter den deutschen Weinen. Der Ursprung dieser Rebe ist noch immer etwas ungewiss. Ein französischer Gärtner namens Malingre soll 1840 in der Nähe von Paris aus unbekannten Sämlingen eine Rebe gezüchtet ... » mehr
Frühschoppen, der:
Mit dem Blühen der Mandelbäume beginnen in der Pfalz die schönen Weinfeste und damit verbunden gehen alle Gemeindemitglieder nach der Kirche zum „Frühschoppen“. Laut den Schriftstellern Plinius und Seneca kannten schon die Weinfreunde der römischen ... » mehr
Garagenwein, der:
Über die Frage, woher dieser Begriff stammt und wer ihn letztlich geprägt hat, lässt sich streiten. „Aus Amerika!“, behaupten natürlich die Amerikaner. Oder war es doch ein Franzose, der diesen Mythos in Leben gerufen hat?! Der Streit umfasst auch ... » mehr
Gelber Orleans, der:
Diese weiße Rebsorte ist schon so alt, dass sie fast in Vergessenheit geraten ist. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war der Gelbe Orleans in ganz Deutschland, vor allem in den Spitzenlagen des Rheingaus, Rheinhessen und der Pfalz verbreitet. Durch ... » mehr
Gerbstoffe, die (Tannine):
Tannine kommen häufig in Pflanzen wie Tee und Meeresalgen oder in Weintrauben vor. Gerbstoffe gehören zu den natürlich vorkommenden Polyphenolen (bioaktive Substanzen, sogenannte aromatische Verbindungen) und können eine entzündungshemmende, ... » mehr
Glykol, das:
Chemisch gesehen ist Glykol der einfachste zweiwertige Alkohol. Seine chemische Bezeichnung lautet: C2H6O2. Die ursprüngliche Bezeichnung lautet Ethylenglycol. Bei Raumtemperatur ist Glykol eine farblose, zähe Flüssigkeit, die einen süßlichen ... » mehr
Goldriesling, Riesling, Schwarzriesling:
Haben diese Rebsorten wirklich alle etwas miteinander gemeinsam? Zwischen Schwarzriesling und Riesling gibt es nur eine Ähnlichkeit: Die Traubenform und der Wuchs. Ansonsten ist der Schwarzriesling eine rote Rebsorte aus der Burgunder-Familie. In ... » mehr
Grauburgunder (Ruländer), der:
Der Grauburgunder ist eine Weißweinrebe, deren Ursprung in Burgund zu suchen ist. Obwohl die Haut der Beeren rötlich bis rot gefärbt ist, wird sie den weißen Sorten zugeordnet. Der aktuelle amtliche Name der Rebsorte ist laut Bundessortenamt ... » mehr
Große Gewächse, die:
Der Verband deutscher Prädikatsweingüter (VDP) hat 2002 eine neue Klassifikation festgelegt. Er hat es sich zur besonderen Aufgabe gemacht, Spitzenweine und die Kulturlandschaft zu profilieren, große Weine aus deutschen Spitzenlagen entsprechend zu ... » mehr
Grüne Lese, die:
Die Grüne Lese steht im Fachjargon für das Ausdünnen oder Auslichten der unreifen Trauben. Die noch grünen Trauben werden im Juli/August vor der Traubenverfärbung (Vèraison) abgeschnitten. Dadurch konzentriert sich der Rebstock stärker auf die ... » mehr
Grüner Veltliner, der:
Der Grüne Veltliner ist eine weiße Rebsorte, mit Hauptsitz in Österreich. Mit rund 32,6 Prozent der bewirtschafteten Gesamtrebfläche belegt diese Rebsorte Platz 1. Da jede dritte Flasche österreichischen Weines ein Grüner Veltliner ist, wird er auch ... » mehr
Gutedel:
Schon vor etwa 5000 Jahren wurde diese Rebe am Nil angebaut. Somit gilt sie als die älteste Kulturrebe. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde der Gutedelanbau in Frankreich nachgewiesen. Dort auch im Ort Chasselas, was erklärt, weshalb der Gutedel in ... » mehr
Gänsfüßer, der:
Der Gänsfüßer ist eine alte rote Rebsorte, die vermutlich aus Südeuropa stammt. Sie war vor rund 500 Jahren die berühmteste Rebsorte der Pfalz. Der Name „Gänsfüßer“ leitet sich von der speziellen Blattform ab, den großen, tief fünflappig gebuchteten ... » mehr
Gärgase, die:
Im Herbst geht es für den Winzer rund. Das Ergebnis der Arbeit eines Jahres wird vom Weinberg in den Keller geholt, um dort zu Wein zu vergären. So faszinierend der Vorgang der Gärung ist, so gefährlich kann auch eines seiner Produkte sein und damit ... » mehr
Halbtrocken:
Der Begriff halbtrocken beschreibt eine der vier Grundgeschmacksrichtungen bei deutschem Wein. Diese sind: trocken, halbtrocken, lieblich und süß. Die Grenzwerte für diese Angaben orientieren sich am Säuregehalt des Weines. Dadurch klingt es immer ... » mehr
Haltbarkeit des Weins, die:
Grundsätzlich kann man sagen, dass Weine nicht schlecht werden können, höchstens ungenießbar. Es ist sehr schwierig, die optimale Trinkreife und Haltbarkeit eines Weines festzulegen. Er ist eine lebende Materie mit bemerkenswerter Lebensdauer, die ... » mehr
Hausrebe, die:
Wer kennt sie nicht, die Hausrebe, die überall in unseren Winzerdörfern zu finden ist. Ihren Ursprung hat sie unter anderem den alten Baumeistern zu verdanken. Der Rebstock an der Hauswand verhindert das Feuchtwerden der Fundamente. Das ... » mehr
Herkunft, die:
Die Herkunft bezeichnet den geografischen Ursprung eines Weines beziehungsweise der Trauben, aus denen er gekeltert wurde. Mit dem Deutschen Weingesetz von 1971 wurden die bestimmten Anbaugebiete von Qualitätsweinen eingerichtet. Die Herkunft ist ... » mehr
Heroldrebe, die:
Die Heroldrebe ist eine Rebsorte, welche 1929 von August Herold an der staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg gezüchtet wurde. August Herold gilt auch als Züchter der Rebsorten „Kerner“, „Dornfelder“ und ... » mehr
Hessische Bergstraße, die:
Die Vielfalt der Weinregion Deutschlands ist geprägt von jedem einzelnen Anbaugebiet des Landes. Vielleicht liegt es auch gerade an dieser Vielfalt, dass sich die größten und bekanntesten Weinautoren auf der ganzen Welt schwer tun, sie in ihrer ... » mehr
Heunisch, der:
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war diese Rebsorte in Mitteleuropa sehr verbreitet und zählte zu den wichtigsten Trauben. Schon im Hochmittelalter war der Heunisch in den deutschen Anbaugebieten zu finden, doch die Herkunft bleibt bis heute unklar. ... » mehr
Hochgewächs, das:
Als Hochgewächs bezeichnet das deutsche Weingesetz seit 1987 einen „Typenwein von besonderer Herkunft“. Dem Namen nach zu urteilen könnte man meinen, dass dieser Begriff etwas mit der Erziehungsform der Reben zu tun haben könnte. Dem ist aber nicht ... » mehr
Honigler, der:
Diese weiße Rebsorte ist sehr alt und hat ihren Ursprung vermutlich im nördlichen Balkangebiet. Sie wurde vom österreichischen Ampelographen Franz Xaver Trummer gefunden und in seinem Werk „Systematische Classification und Beschreibung der im ... » mehr
Horizontale und vertikale Verkostung:
Man kann Wein einfach verkosten, indem man ihn probiert, drüber spricht, sich Notizen macht oder ihn bewertet. Mit dem System der Horizontalen Verkostung vergleicht man verschiedene Erzeuger und auch verschiedene Regionen in einer Probe. Wichtig ... » mehr
Huxelrebe, die:
Die Huxelrebe ist eine empfindliche Rebsorte, die weiße Weine hervorbringt. Sie ist eine Kreuzung aus Gutedel und Courtillier Musqué und wurde 1927 von Georg Scheu an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey gekreuzt. Sie ist nahezu ... » mehr
Jahrgangston, der:
Weinjahrgänge unterscheiden sich im vegetativen Wachstum. Beeinflusst von den Witterungsbedingungen des betreffenden Jahres können Geschmack und Aromen in Weinen entstehen, die für bestimmte Anbaugebieten typisch sind. Hinsichtlich des Wetters in ... » mehr
Johanniter, der:
Der Johanniter ist eine weiße Rebsorte, die erst 1968 neu gezüchtet wurde. Am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg wurden die Rebsorten Riesling, Ruländer, Gutedel und Seyve-Villard nacheinander miteinander gekreuzt und es entstand die neue, sehr ... » mehr
Jungfernwein, der:
Da jeder Weinberg nur ein einziges Mal einen Jungfernwein hervorbringen kann, ist er etwas ganz Besonderes. Dabei handelt es sich um die erste Ernte von einem neu angelegten Wingert. Entwickelt sich ein Weinberg normal, werden seine Trauben nach ... » mehr
Kabinett-Wein, der:
Kabinett ist eine Prädikatsbezeichnung für feine, leichte Weine aus reifen Trauben mit geringem Alkoholgehalt. Ursprünglich wurde dieser Begriff für gehobene Weine aus dem sogenannten Kabinettskeller der hessischen Staatsdomäne verwendet. Die ... » mehr
Kahmhefen, die:
Hefen sind nicht einfach Hefen. Genau genommen sind sie Pilze und von ihnen gibt es viele verschiedene Arten. Einige dieser Arten werden gezielt in der Weinbereitung verwendet, weil sie die Eigenschaft haben, eine schöne reintönige Gärung ... » mehr
Kalkstein, der:
Kalkstein ist ein grobkörniges bis dichtes Sedimentgestein. Es besteht hauptsächlich aus Calciumcarbonat (CaCO3), den Mineralien Calcit (Kalkspat), Aragonit und häufig auch aus dem magnesiumhaltigen Dolomit (dolomitischer Kalkstein). Kalkstein ist ... » mehr
Kammertbau, der:
Die Rebenerziehung ist ein Überbegriff im Weinbau, der die Ausrichtung und Befestigung der Reben im Weinberg bezeichnet. Sie weist je nach Anbaugebiet landestypische Besonderheiten auf und ist von wesentlicher Bedeutung für die Qualität des Weines. D » mehr
Kellermeister, der:
Ein Kellermeister ist eine qualifizierte technische Führungskraft. Er plant, steuert und überwacht die Arbeitsprozesse der Weinbereitung. Neben anderen Tätigkeiten hat er die alleinige Verantwortung für all diese Schritte. Angefangen von der ... » mehr
Kellerschimmel, der:
Der Kellerschimmel ist ein dicker, graugrüner bis fast schwarzer Schimmelpilz der Gattung Schlauchpilze, mit der botanischen Bezeichnung „Zasmidium cellare“ oder veraltet auch „Cladosporium cellare“. Er bildet sich besonders in Kellern, in denen ... » mehr
Keltern, das:
Unter Keltern versteht man das Trennen des Mostes, also des flüssigen Safts der Traube, von den Trestern. Diese sind die festen Bestandteile der Maische, die auf die Kelter aufgeschütteten zerquetschten Trauben. Keltern kommt vom lateinischen Wort ... » mehr
Kerner, der:
Der Kerner ist eine weiße Rebsorte. Sie entstand 1929 durch eine Kreuzung des roten Trollingers mit Riesling, welche vom deutschen Diplomlandwirt August Herold (1902-1973) an der Landesanstalt für Rebenzüchtung und Rebenpfropfung in Weinsberg ... » mehr
Kirchenfenster, die:
Kirchenfenster ist eine Bezeichnung für den Flüssigkeits-Film (Wein) an der Innenseite eines Wein-Glases, der sich beim kreisförmigen Schwenken des Weines im Glas bilden kann. Durch das Schwenken beginnt sich der Film am oberen Glasrand zu ... » mehr
Kochwein, der:
Wie der Name es schon andeutet, werden diese Weine zum Kochen verwendet. Schon vor Jahrtausenden kam Wein als Würze von Speisen zum Einsatz und auch heute noch ist es gang und gäbe, dass man ihn nicht nur in den Gläsern zum Trinken wiederfindet ... » mehr
Konsumwein, der:
Konsumwein leitet sich ab von dem Wort „Konsum“. Dieses steht allgemein für den Verbrauch von Sachgütern zur unmittelbaren Bedürfnisbefriedigung. Konsumweine sind einfache, fehlerlose Weine ohne besondere Qualität. Sie werden als Alltagsweine, ... » mehr
Korkenzieher, der:
Korkenzieher sind nicht nur Werkzeuge, mit denen man drückt, dreht, hebelt & zieht. Mit ihnen beginnt die Zeremonie des Weintrinkens. Auch die Art des Korkenziehers ist nicht unerheblich, denn mit der Vervollkommnung des Öffnens haben sich ganze ... » mehr
Koscherwein, der:
Alles was gemäß der „Halacha“ (religiöses Gesetz für den jüdischen Lebenswandel) hergestellt oder zubereitet wurde, bezeichnet man als „koscher“. Beim koscheren Wein wird die gesamte Bereitung von der Weinlese bis zur Abfüllung, die sehr strengen ... » mehr
Krautstrunk, der:
Der Krautstrunk war im Mittelalter, um das 16. Jahrhundert etwa, ein alltägliches Trinkgefäß für Bier und Wein. Es handelt sich dabei um einen bauchigen Glasbecher mit aufgeschmolzenen Nuppen. Sie gleichen im Aussehen den „Dubben“ eines Pfälzer ... » mehr
Kryoweine:
Der Begriff „Kryo“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „Eis“. Technisch gesehen erklärt kryogen den Begriff für Stoffe, Prozesse und Eigenschaften, die im Zusammenhang mit extrem niedrigen Temperaturen stehen. Als Kryowein bezeichnet ... » mehr
KUW:
Drei Buchstaben, dahinter verbirgt sich aber so einiges. Diese Buchstaben sind eine Abkürzung und stehen für Kontrolliert Umweltschonenden Weinbau. Davon hört man im normalen Sprachgebrauch leider sehr selten. Meistens wird entweder von Ökologischem ... » mehr
Küfer, der:
Die Bezeichnung Küfer leitet sich von der Küferei (Fassbinderei) her. Man muss aber grundsätzlich unterscheiden, welcher Küfer gemeint ist. So gibt es zum einen den Fassküfer, dessen handwerklichem Geschick es zu verdanken ist, dass die guten ... » mehr
Lagennamen, die:
Lagennamen haben in unseren Weinbergen eine Bedeutung. Oft sind ihre Bezeichnungen und Namen Jahrhunderte alt. Doch wo liegt der Ursprung dieser Berühmtheiten? Manchmal ist es ganz einfach herauszufinden und man kann es auf die Bodenbeschaffenheit ... » mehr
Landesweinprämierung, die
Landesweinprämierung, die:Gold, Silber und Bronze gibt es nicht nur bei den Olympischen Spielen. Auch in der Weinwirtschaft werden im Rahmen der jährlichen Landesweinprämierung Winzerbetrieben und -genossenschaften für deren besondere Leistungen die ... » mehr
Leguminosen, die:
Eine ganz besondere Reihe von Pflanzen fallen unter den Begriff Leguminosen. Dazu gehören Hülsenfrüchte, wie zum Beispiel Erbsen oder Wicken und auch verschiedene Kleearten, insgesamt über 13.000 Arten. Leguminosen sind nicht nur für den Weinbau ... » mehr
Lemberger, der:
Der Lemberger ist eine rote Rebsorte, die sich in der Rotweinriege zwischen dem Portugieser und dem Burgunder einreiht. Der Lemberger ist laut neuesten Gen-Untersuchungen eine sehr alte, natürliche Kreuzung zwischen Reben aus der „hunnischen" - ... » mehr
Liebfrau(en)milch, die:
Ist sie vielleicht besser als ihr Ruf? Was war der Ursprung und wo steht sie heute? In Worms gab es (es gibt sie heute noch) die Liebfrauenkirche mit einem kleinen Weinbergsareal. Eine Legende sagt: „Es durften nur die Trauben verwendet werden, die ... » mehr
Lieblich ist nicht gleich süß
Ein schönes Wort, das von der allgemeinen Auffassung her reizende, angenehme und hinreißende Dinge umschreibt. Es ist also sehr schmeichelnd, wenn etwas als lieblich bezeichnet wird. Doch beim Wein gibt es da selbstverständlich auch unromantische ... » mehr
Likörwein, der:
Likörwein oder Verstärkter Wein sind Synonyme für verschiedene Weine, die während des Gärprozesses mit Alkohol angereichert werden. Der Gärprozess wird unterbrochen und die Weine werden mit geschmacksneutralem Weinbrand oder anderen Destillaten aus ... » mehr
Macération carbonique:
Macération carbonique bedeutet zu deutsch soviel wie „Kohlensäuremaischung“. Dieses oenologische Verfahren dient der Rotweingewinnung und wurde 1934 in Frankreich entdeckt, bei dem Versuch, Tafeltrauben möglichst lange frisch zu halten. Bei diesem ... » mehr
Madeleine Royal:
Lange wurde die Rebsorte mit diesem wohlklingenden Namen um ihren verdienten Ruhm gebracht. Im Jahre 1882 wurde die Rebsorte Müller-Thurgau von ihrem Züchter als Kreuzung zwischen Riesling und Silvaner vorgestellt. Müller-Thurgau gewann immer mehr ... » mehr
Maischegärung, die:
Diese Methode ist das älteste und anspruchsvollste Verfahren um Rotweine zu bereiten. Ziel der Maischegärung ist es, einen Wein zu produzieren, der farbstoffreich ist und eine kräftige Tanninstruktur besitzt. Das verleiht diesen Rotweinen ihr großes ... » mehr
Mazeration, die:
Bei der Verarbeitung des Traubenguts zu Wein steht auch die bestmögliche Extraktion der Inhaltsstoffe der Beeren im Vordergrund. Die Methode der Kaltmazeration ist dafür eine optimale und schonende Vorgehensweise. Mazeration bedeutet aus dem ... » mehr
Mergel, der:
Mergel ist ein sedimentäres Gestein, das zur Hälfte aus Ton und zur anderen Hälfte aus Kalk besteht und zur Familie der Pelite gehört. Besitzt der Mergel einen höheren Kalkgehalt, wird er auch als „Kalkmergel“ bezeichnet. Bei niedrigerem Gehalt als ... » mehr
Merlot, der:
Rebsorte stammt vermutlich aus Frankreich. Sie wurde erstmals im 14. Jahrhundert in Bordeaux schriftlich erwähnt. Lange Zeit vermutete man, dass der Merlot in enger Verwandtschaft zum Cabernet Franc steht, welche 2009 durch eine DNA- Analyse ... » mehr
Messwein, der:
Messwein bezeichnet man auch als Altarwein. In christlichen Kirchen feiert man mit ihm das Abendmahl, die Eucharistie. Da im Mittelalter die Weinpanscherei ein Alltagsthema war, erließ die Kirche eigene Vorschriften, Messweinbestimmungen, anstatt ... » mehr
Méthode Rurale, die:
Bei der Gärung des Weines, wenn die Hefen im Most auf Zucker treffen, dann wandelt sich dieser Zucker bei den richtigen Temperaturen in Alkohol und Kohlensäure um. Heißt das, das jeder Wein einmal geschäumt hat – und doch kein Sekt ist oder war?! En » mehr
Mineralisch:
Dieses Wort ist ein in den letzten Jahren immer häufiger genutztes Trendwort. Wie das bei solchen Trendbegriffen meistens vorkommt, wird auch die Mineralik häufig unpassend verwendet, doch sollte man sie deswegen nicht gleich verurteilen. Wie ... » mehr
Minimalschnitt, der:
Diese Bezeichnung klingt nach wenig Arbeit für den Winzer. Und das ist auch das Ziel dieser Art der Rebenerziehung, nämlich das möglichst günstige „Produzieren“ von Trauben. Die ersten Jahre ihres Lebens werden die Reben aber „normal“ erzogen, in ... » mehr
Mittelrhein:
„Wo über steilen Rebhängen Schlösser und Burgen thronen“, so wird das malerische Weinanbaugebiet Mittelrhein beschrieben. Seine Weinberge erstrecken sich über mehr als hundert Kilometer von Bingen bis vor die Tore Bonns. Der Mittelrhein ist ruppig ... » mehr
Monorackbahn, die:
Die Monorackbahn ist eine Einschienenzahnradbahn, die gezielt im Steillagen-Weinberg eingesetzt wird, um dort die Arbeit des Winzers zu erleichtern. Bei einer Hangneigung von bis zu 75 Prozent, wie beispielsweise am steilsten Weinberg Europas in ... » mehr
Morio-Muskat, der:
Der Morio-Muskat gehört zu den weißen Rebsorten und wurde 1928 am Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof in Siebeldingen gezüchtet. Ihren Namen hat die Rebsorte ihrem Züchter zu verdanken, Peter Morio (1887- 1960). Nach seinen ursprünglichen ... » mehr
Mosel, die:
Kurz und prägnant, knackig wie die Weine dieser Herkunft selbst, nennt sich das Anbaugebiet seit August 2007: Mosel! Bis zu diesem Zeitpunkt kannte man eine der ältesten und bekanntesten Weinregionen Deutschlands noch unter dem Namen ... » mehr
Mostkonzentration, die:
Die Mostkonzentration ist ein modernes „Vinifikationsverfahren“. Unter diesem Begriff werden alle die Weinbereitung umfassenden Maßnahmen im Keller, inklusive Traubenverarbeitung und Gärung, allerdings ausschließlich Ausbau durch Reifung und ... » mehr
Mostvorklärung:
Nach dem Pressen sieht der Most sehr trüb aus, ähnlich wie naturtrüber Apfelsaft. Das kommt daher, dass kleine Partikel, etwa Verunreinigungen, die an der Traube waren, oder Rückstände vom Stielgerüst mit in den Most gelangt sind. Diese Trubteile ... » mehr
Muskateller, der:
Mit einer der ältesten Kulturrebe der Menschheit haben wir es hier zu tun. Schon im 12. Jahrhundert soll sich Kaiser Barbarossa gerne ein Gläschen davon gegönnt haben, es wird sogar behauptet, dass der Muskateller unter dem Namen Uva Apiana schon um ... » mehr
Mußbacher Manifest, das:
Im Dezember 2005 machte die Europäische Union den Weg frei für die Einfuhr „fraktionierter“ Weine sowie für solche, die mit Eichenchips behandelt oder mit Wasser verdünnt werden. Dieser Beschluss war Auslöser für viele Winzer, Partei zu ergreifen, ... » mehr
Müller-Thurgau, der:
Die Gemeinde Geisenheim liegt im Anbaugebiet Rheingau. In dieser Stadt wurde 1872 der Sitz der bekanntesten, deutschen Forschungs- und Lehranstalt für Weinbau und Kellertechnik gegründet. Bis heute ist sie die einzige Hochschule Deutschlands an der ... » mehr
Nahe, die:
Ganz profan und unromantisch erscheint die Aufgabe, welcher sich jeder Winzer, jedes Weinanbaugebiet, das Weinland Deutschland, ja sogar die ganze Weinwelt letzten Endes stellt: Die erfolgreiche Vermarktung ihres Gutes! Jeder Einzelne leistet auf ... » mehr
Naturkork, der:
Naturkork war schon den Römern im 2. Jh. v. Chr. bekannt. Sie verschlossen ihre Weinkrüge nach der Gärung mit Kork. Mit dem Untergang des Römischen Reiches war der Kork jedoch in Vergessenheit geraten. Im Mittelalter wurden die Gefäße mit ... » mehr
Nebbiolo, die:
Nebbiolo ist eine italienische Rotwein-Rebsorte, die vor allem im Norden Italiens von großer Bedeutung ist. Die Rebsorte wurde vermutlich bereits in der Antike im Hügelland des Monferrato und der Langhe angebaut. Sie wird bereits in Schriften des ... » mehr
Nennfüllmenge, die:
Wer kennt ihn nicht, den kleinen Zusatz „e“ auf der Inhaltsangabe von Verpackungen in Geschäften? Egal ob Mehl, Milch, Käse oder Wein – alle fertig eingepackten Lebensmittel sind mit diesem Zusatz gekennzeichnet. Das deutsche Eichgesetz definiert ... » mehr
Oechslegrade (· Oe), die:
Oechslegrade sind Maßeinheiten zur Messung der Dichte von Traubensaft. Bestimmt wird die Dichte mit Hilfe einer so genannten Oechslewaage oder eines Refraktometers. Das Mostgewicht, ausgedrückt in Grad Oechsle, steht für den Gesamtextraktgehalt des ... » mehr
Oidium:
Vermutlich wurde der Pilz schon in den 1840er Jahren aus Nordamerika nach Europa eingeschleppt. Zum ersten Mal entdeckt wurde er aber in England von einem Gärtner namens Tucker, dem er seinen lateinischen Namen Oidium tuckerii zu verdanken hat. Die ... » mehr
Optima, die:
Optima ist eine weiße Rebsorte. Sie ist eine Neuzüchtung, gekreuzt von den beiden Rebenzüchtern Peter Morio (1887-1960) und Prof. Bernhard Husfeld (1900-1970) am Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof in Siebeldingen 1930. Dabei handelt es sich um ... » mehr
Ortega, der:
Die Ortega-Rebe ist eine Neuzüchtung, gekreuzt aus den Rebsorten Müller-Thurgau und Siegerrebe. Es handelt sich um eine weiße Rebsorte, die 1948 vom Rebenzüchter Dr. Hans Breider in Alzey gekreuzt und für die bayerische Landesanstalt für Wein-, ... » mehr
Ortlieber, der:
Wegen ihrer dunkelgrünen, stark wolligen Triebspitzen und mittelgroßen robust dreilappigen Blätter, welche an der Unterseite stark behaart waren, wurde der Rebenzüchter Johann Michael Ortlieb um das Jahr 1750 auf diese Wildrebe aufmerksam. Er fand ... » mehr
Panschen, das:
Das Vermengen eines Stoffes mit einem oder mehreren minderwertigen Stoffen (nicht Verschnitt oder Cuvee) bezeichnet man als panschen. Es kann im Weinbau zur Vergrößerung der Weinmenge dienen oder um die Qualität eines minderwertigen Produktes ... » mehr
Parker, Robert:
In den 70er Jahren entdeckte der ausgebildete Rechtsanwalt eine Marktlücke: Er begann über Wein zu schreiben – und zwar unabhängig. Das war damals eine Seltenheit. Die meisten Weinkritiker waren an den Weinhandel gebunden und somit von ... » mehr
Peronospora:
Der auch unter der Bezeichnung Falscher Mehltau bekannte Pilz (Plasmopara viticola) wurde um das Jahr 1878 aus Nordamerika nach Europa eingeschleppt und hält seit dem die Winzer auf Trab. Die ersten Schäden erkennt man an den Blättern, wenn diese ... » mehr
Pfalz, die:
Bis 1995 trug dieses Weinanbaugebiet noch den Namen Rheinpfalz, bis man es dann, ganz kurz und knackig, in Pfalz umbenannte. Nach Rheinhessen ist es mit etwa 23360 Hektar das zweitgrößte Weinanbaugebiet Deutschlands. Über eine Strecke von ... » mehr
Pfalzwein-Fakten:
Die Pfalz hat so einiges zu bieten. Mit einer Rebfläche von 23.473 Hektar ist sie das zweitgrößte Weinanbaugebiet Deutschlands. Hier wachsen über 100 Millionen Rebstöcke. Würde man sie in einer Reihe pflanzen, würden sie dreimal den Äquator ... » mehr
Pfropfrebe, die:
Wegen der Reblauskatastrophe im 19. Jahrhundert dürfen laut Reblausverordnung im Weinbau nur noch gepfropfte Reben verwendet werden. Hinter diesem Begriff verbergen sich gegen die Blattreblaus resistente Europäerreben, solche, die wir als ... » mehr
Pfälzer, die:
Wie unterschiedlich, aber vor allem einzigartig und vielfältig Menschen sind, ist eine unbestrittene Tatsache. Beeindruckend ist jedoch immer wieder, wie stark eine Region ihre Menschen prägen kann, gerade die Weinregion! Als würde sie sie zu ... » mehr
Phoenix, der:
Der Phoenix, ein der griechischen Mythologie entstammendes Fabelwesen, ist heute Namensgeber für Firmen und Produkte sowie Gegenstand zahlreicher Filme und Videospiele. Die Faszination für den Vogel rührt aus seinem Ende: Er verbrennt, um aus seiner ... » mehr
Prosecco, der:
Prosecco ist eine weiße Rebsorte, die nur in Italien, insbesondere in der Region Venetien wächst. Aus ihr keltert man vorwiegend einen Perlwein (italienisch „Frizzante“) sowie einen Schaumwein (italienisch „Spumante“). Die großen, lockerbeerigen ... » mehr
Prädikatswein, der:
Prädikatswein ist ein Qualitätswein mit besonderer Reife und Leseart und somit eine Bezeichnung für Spitzenweine. Für ihn gelten die höchsten Anforderungen hinsichtlich Sortenart, Reife, Harmonie und Eleganz. Daneben werden gesetzliche Anforderungen ... » mehr
Putzschere, die:
Was sich anhört wie ein Gebrauchsgegenstand, ist eine alte, fast vergessene Weißweinrebsorte. Vermutlich stammt sie aus dem Grenzgebiet Rumänien/Ungarn (Karpathen-Gebiet) und verbreitete sich um das 17. Jahrhundert sehr schnell in Mittel- und ... » mehr
Rebenneuzüchtung, die:
Als Neuzüchtung bezeichnet man Rebsorten, die durch Kreuzung zweier oder teilweise auch mehrerer Rebsorten entstanden sind. Ziel von Neuzüchtungen war es, höhere Mostgewichte und höhere Erträge zu erzielen. Heute geht es zwar auch um die ... » mehr
Reblaus, die (Dactylosphaera vitifolii):
Die Reblaus stammt aus der Familie der Zwergläuse und ist ein bedeutender Schädling, der im 19. Jahrhundert dramatische Verwüstungen im europäischen Weinbau verursacht hat. Die Reblaus wurde von Nordamerika nach Frankreich eingeschleppt und ... » mehr
Rebschnitt, der:
Etwa vier Wochen nach dem Blattfall kann am Rebstock mit dem Rebschnitt begonnen werden. Dann herrscht Winterruhe und alle für den Austrieb wichtigen Mineralien sind im verbleibenden Holz eingelagert. Der Rebstock besteht aus dem Stamm, einer auf ... » mehr
Rebsorten, die:
Das Thema Rebsorten erscheint auf den ersten Blick sehr griffig und eindeutig. Ist es aber nicht. Die Vielfalt und Einzigartigkeit der Natur kennt keine Grenzen. So gibt es etwa 65 verschiedene Arten aus der Familie der Rebengewächse, deren ... » mehr
Refraktometer, das:
Dieses praktische, kleine und handliche Messinstrument kommt gerade jetzt kurz vor der Ernte regelmäßig in Gebrauch. Es gibt dem Winzer Aufschluss über den Reifezustand seiner Trauben im Weinberg. Das Refraktometer ist ein optisches Messgerät, das ... » mehr
Regent, der:
Die Rotweinsorte „Regent“ ist eine Neuzüchtung, die dem Institut für Rebenzüchtung auf dem Geilweilerhof mit der Kreuzung aus Diana (Silvaner x Müller-Thurgau) x Chambourcin im Jahr 1967 gelang. Bei der Züchtung der Rebsorte stand die Immunität ... » mehr
Reichensteiner, der:
Der Reichensteiner gehört zur Gruppe der Weißweine. Er ist das Produkt einer Neuzüchtung aus Müller-Thurgau mit Madeleine Angevine sowie Calabreser-Froelich und entstand an dem Institut für Rebenzüchtung der hessischen Forschungsanstalt in ... » mehr
Reinzuchthefen, die:
Hefen sind einzellige, zu den Pilzen zählende Mikroorganismen. Sie kommen überall in der Natur vor und sind vor allem bei solchen Früchten zu finden, die Zuckerlösungen bilden. Besonders gerne siedeln sich diese „wilden Hefen“ in den mikrofeinen ... » mehr
Restsüße, die:
oder auch Restzucker genannt, ist die Süße im Wein. Der Restzucker besteht aus Fructose (Fruchtzucker), weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxyd umgewandelt wird, sowie aus nicht vergärbaren Zuckerarten (Pentosen). Ein ... » mehr
Rheingau, der:
Etwa 3200 Hektar Rebfläche erstreckt sich rund 30 Kilometer weit am rechten Ufer des Mains und des Rheins, von Wicker und Hochheim im Osten bis nach Lorch im Westen. Auch die einzige Weinbergslage der Stadt Frankfurt am Main gehört weinrechtlich zum ... » mehr
Rheinhessen:
Das „Land der tausend Hügel“ wird es genannt. Reben, soweit das Auge reicht – das ist Rheinhessen. Mit etwa 26.000 Hektar Rebfläche ist es das größte Weinanbaugebiet Deutschlands. Dass Rheinhessen im Rheinbogen zwischen Bingen, Mainz, Worms und ... » mehr
Rhombenspanner, der:
Der Rhombenspanner ist ein Insekt, ein Schmetterling aus der Familie der „Spanner“ (Geometridae). Der lateinische Begriff lautet „Peribatodes rhomboidaria“. Legt ein Weibchen des Schädlings Eier an die Rinde der Rebstöcke ab, schlüpfen nach sieben ... » mehr
Rieslaner, der:
Wie der Name es schon erahnen lässt, handelt es sich bei den Eltern des Rieslaner um eine Kreuzung aus Riesling und Silvaner. Diese weiße Rebsorte wurde 1921 an der bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Würzburg von dem Ökonomierat ... » mehr
Riesling, der:
Dass die Rebsorte Riesling von einer Wildrebe am Oberrhein stammt, hat sich mittlerweile als Legende erwiesen. Neueste genetische Untersuchungen kamen zu dem Resultat: Riesling ist die Verbindung zwischen einer Heunisch-Kreuzung und einem ... » mehr
Roter Traminer, der:
Der Rote Traminer gehört zu den ältesten unserer Kulturreben. Dieser Umstand erklärt auch, weshalb man nicht so genau weiß, wo er eigentlich herkommt. Es gibt viele Überlegungsansätze, unter anderem werden die Wurzeln des Traminers in Thessalien in ... » mehr
Rotling, der:
Eine sehr interessante Weinart, aber eine, die man in der Pfalz nicht sehr häufig zu probieren bekommt, ist der Rotling. Eher kennt man ihn unter den Namen Schillerwein aus Württemberg oder Badisch Rotgold aus Baden, wobei dieser nur aus ... » mehr
Ruländer, der:
Die Rebsorte Ruländer kommt heute eher unter dem Synonym Grauer Burgunder oder international als Pinot gris vor. Durch diese Sortenbezeichnungen wird auch schon die Herkunft klar. Die Sorte gehört zu der Burgunderfamilie und ist vermutlich, wie auch ... » mehr
Rüttelpult, das:
Das Rüttelpult wird bei der Versektung nach dem klassischem Verfahren – der sogenannten „Traditionellen Flaschengärung“ verwendet. Entwickelt wurde es im Rahmen des heute noch gebräuchlichen Handrüttelverfahrens von Barbe-Nicole Clicquot (1777-1866) ... » mehr
Saale-Unstrut:
Das Weinanbaugebiet Saale-Unstrut besteht eine Zerreißprobe, verteilt es sich doch über drei Bundesländer Deutschlands. So gedeihen zugleich in Sachsen-Anhalt in den Tälern von Saale und Unstrut, als auch in Thüringen und Brandenburg die Reben der ... » mehr
Sachsen:
Das mit 470 Hektar Rebfläche zu den allerkleinsten Anbaugebieten Deutschlands zählende Fleckchen Erde erwartet Nachwuchs! Etwa 30 Hektar Rebfläche sollen es sein, die in Sachsen neu gepflanzt werden. Doch wie so oft schon bemerkt zeigt auch Sachsen, ... » mehr
Saigneé, der:
Saignée kommt aus dem Französischen und bedeutet „bluten“ oder „Aderlass“. Was sich nun eher schmerzhaft anhört, ist jedoch ein Verfahren zur Herstellung von Roséweinen und zugleich auch dessen Bezeichnung. Nach der Lese werden die roten Trauben ... » mehr
Sankt Laurent, der:
Sankt Laurent ist in der Pfalz die Rebsorte des Jahres 2006. Seine Wurzeln stammen aus Frankreich, jedoch hat er mit dem Ort St. Laurent im Medoc keinen Zusammenhang. Die Namensgebung geht auf den Heiligen Laurentius zurück, dessen Gedenktag der 10. ... » mehr
Sauvignon Blanc, der:
Die Rebsorte Sauvignon Blanc ist für den Anbau in der Pfalz erst seit dem Jahr 2000 zugelassen. Er ist keine Neuzüchtung, sondern eine alte Rebsorte, deren Herkunft allerdings unbekannt ist. Die Österreicher nennen ihn auch Muskat Sylvaner. In der ... » mehr
Scheurebe, die:
... ist eine weiße Rebsorte, 1916 von ihrem Namensgeber Georg Scheu in der Landesanstalt für Rebenzüchtungen in Alzey gezüchtet. Lange Zeit nahm man an, Scheu habe Riesling und Silvaner gekreuzt. Ende der 90er Jahre wurde mittels einer DNA-Analyse ... » mehr
Schnawwelrute (Schnabelrute), die:
Welcher Pfälzer Winzer kennt sie nicht? Gerade in den Sommermonaten machen sie im Weinberg viel Arbeit. Die Schnawwelruten sind eine Art Seitentrieb und haben ihren Namen wahrscheinlich von der Pfälzer Mundart: „Wenn was absteht, dann schnawwelt was ... » mehr
Schwarzholzkrankheit, die:
Die Schwarzholzkrankheit ist ein Befall von Reben durch die Glasflügelzikade respektive durch die von ihr übertragenen Bakterien „Phytoplasmen“. Dieses Insekt setzt hauptsächlich an der Ackerwinde an, daher auch Winde-Glasflügelzikade („Hyalesthes ... » mehr
Schwarzriesling, der:
Ein großer Star unter den Rebsorten versteckt sich hinter den Synonymen Schwarzriesling oder Müllerrebe. In unseren Regionen bewegt er sich eher unscheinbar als Alternative zum Spätburgunder, steht immer in seinem Schatten, da er mit dessen hoher ... » mehr
Schönung, die:
Ursprünglich stand der Begriff Schönung des Weines nur für die so genannten Flugschönungen, also kellerwirtschaftliche Arbeitsschritte, bei denen der Wein geklärt wird. Mittlerweile benutzt man ihn als Oberbegriff für alle Schritte, bei denen im ... » mehr
Secco, der:
Secco wird nach dem deutschen Weingesetz als Perlwein definiert. In Anlehnung an den italienischen Verwandten Prosecco frizzante hat man ihn Secco genannt. Secco kann aus Tafelwein oder Qualitätswein sein, vorzugsweise aus den Rebsorten Riesling ... » mehr
Sekundäraromen, die:
Als Aromen werden Duft- und Geschmacksstoffe bezeichnet, die unterschieden werden in Primär-, Sekundär- und Tertiäraromen. Primäraromen entstehen direkt in der Traube und sind abhängig von Boden und Klima, während sich Tertiäraromen erst durch ... » mehr
Selection, die:
Die neue trockene Spitzenklasse der deutschen Qualitätsweine wird künftig mit dem Begriff „Selection“ gekennzeichnet. Ausgewählte Standorte, geringer Ertrag und Handlese sind die Garanten der überragenden Qualität dieser Weine. Zur Bezeichnung ... » mehr
Silvaner, der:
Bei dieser Rebsorte sind sich die Weinhistoriker nicht einig. Hat diese Rebe ihren Ursprung in Österreich oder doch in Rumänien? Die Namensverwandtschaft Transsylvanien könnte darauf hindeuten. Jedoch sind die Winter dort sehr kalt und die Rebe ... » mehr
Sommelier, der:
Ein Sommelier ist, kurz, knapp und vereinfacht ausgedrückt, ein Weinkellner. Der Begriff stammt aus der Zeit im mittelalterlichen Frankreich und bedeutete Mundschenk. Sommeliers arbeiten üblicherweise in der gehobenen Gastronomie und beraten die ... » mehr
Sonnenbrand, der:
Jeder kennt die Auswirkungen, welche zu lange und intensive Sonneneinstrahlung auf der Haut hinterlässt. Aber worum geht es beim Sonnenbrand im Weinbaubereich? Warum sind seine Spuren gerade 2007 so oft im Weinberg zu sehen? Die Entstehung von ... » mehr
Spalierdrahtrahmen, der:
Sind Sie schon einmal durch unsere Weinberge gewandert und haben sich gefragt, wieso die Reben eigentlich so schön ordentlich und gerade wachsen? Das machen sie nämlich nicht von alleine. Reben gehören zu den Lianengewächsen und haben somit den ... » mehr
Spontangärung, die:
Der Weinstil war in den vergangenen Jahrzehnten – in kleinen Schritten – ständigen Veränderungen unterworfen. Durch den Einsatz moderner Kellertechnik erzeugt man heute sehr jugendliche und fruchtbetonte Weine. >Wichtig für diesen modernen Weinstil ... » mehr
Spucknapf, der:
Wer sich die Anzahl der Proben auf einer Weinmesse ansieht, fragt sich, wie er aufgrund der Menge des vorhandenen Alkohols jeden Wein kosten kann. Doch in solchen Fällen gibt es eine unersetzliche Erfindung: den Spucknapf. Er gibt einem schlicht und ... » mehr
Spätfrost, der:
Nach einer alten Volksweisheit wird das Frühlingswetter erst nach der „kalten Sophie“ stabil. Am 15. Mai ist der Namenstag der heiligen Sophie und somit letzter Tag der Eisheiligen. Und wie der Name es schon andeutet, sind vor allem die Nächte zuvor ... » mehr
Spätlese, die:
Wie aus einer scheinbar unabwendbaren Katastrophe eine bahnbrechende Entdeckung für die Weinbranche werden kann, zeigt die Geschichte der Spätlese. Im Jahr 1775 warteten die Mönche im Schloss Johannisberg auf den Boten des Fürstbischofen von Fulda, ... » mehr
Stauferweine, die:
Wir befinden uns im Jahr 2010. Einem Jahr, in dem Geschichte groß geschrieben wird. Denn das Jahr 2010 ist das „Stauferjahr". Doch was hat es damit auf sich? Und was sind Stauferweine? Die mächtige Stauferfamilie des 12. und 13. Jahrhunderts ... » mehr
Stiellähme,die:
Die Stiellähme ist eine Krankheit, die am Traubengerüst der Reben auftritt. Sie ist kein gewöhnlicher Befall durch pathogene Organismen, sondern tritt durch eine Stoffwechselstörung während der Reife ein. Somit ist die Stiellähme eine ... » mehr
Strauß(en)wirtschaft, die:
Straußwirtschaften findet man in fast allen deutschen Weinanbaugebieten. Dabei handelt sich um einen von Winzern und Weinbauern saisonal geöffneten Gastbetrieb, in dem sie ihren selbsterzeugten Weine zu festgelegten Zeiten direkt vermarkten können. ... » mehr
Strohwein, der:
In Deutschland ist es leider nicht zugelassen, diese Art von Wein zu bereiten. Das hält uns jedoch nicht davon ab, den Strohwein zu genießen. Schließlich schadet es nicht, wenn man mal ein wenig über seinen Tellerrand hinausschaut. Schon seit der ... » mehr
Sulfit, das (Salz der schwefligen Säure):
Schwefel im Wein ist nichts Neues. Wein wurde schon vor 2000 Jahren geschwefelt und dies ist unbedingt notwendig, um einen qualitativ hochwertigen Wein zu erzeugen. Der Schwefel verhindert, dass Wein oxidiert und braun wird. Ebenfalls wirkt er ... » mehr
Syrah, der:
Syrah ist eine nicht sehr ertragreiche, aber hochwertige rote Rebsorte, die vor allem in sonnenreichen Regionen wie Südfrankreich, Australien und Kalifornien angebaut wird. Nach einer Legende stammt diese rote Rebsorte aus der uralten Stadt Shiraz ... » mehr
Tafeltrauben, die:
Tafeltrauben stehen für Genuss und Lebensfreude. Wir Deutsche sind Weltmeister im Traubenessen. Insgesamt vier Kilogramm pro Kopf im Jahr. Einfach nur waschen, abzupfen und genießen. Sie regen die Darm- und Nierentätigkeit an, sind wirksam gegen ... » mehr
Tempranillo, der:
Tempranillo ist die bedeutendste rote Rebsorte des spanischen Weinbaugebietes Rioja. Man bezeichnet diese Rebsorte auch als „das Herz der spanischen Weinseele“. Der Name stammt von dem spanischen Wort „temprano“ (früh) und bedeutet soviel wie „die ... » mehr
Terrassenweine, die (1):
Unter Terrassenweinen kann man verschiedenes verstehen. Zum einen die Weine, die man an lauen Sommerabenden auf der Terrasse trinken kann. Zum anderen die Weine, die an Terrassen angebaut werden. Vor allem das Anbaugebiet Mosel mit der Region ... » mehr
Terrassenweine, die (2):
Unter Terrassenweinen kann man verschiedenes verstehen, wie schon in der vergangenen Ausgabe des LEO erläutert. In dieser Ausgabe widme ich mich jenen, die man auf der Terrasse genießen kann. Weine auf der Terrasse genießen – aber welcher Wein ist ... » mehr
Terroir:
Unter Weinkennern ist das Wort recht strapaziert Begriffe wie „terroirbetont“ oder „gut mineralisch“ lassen uns wohl die Bodenzusammensetzungen erschmecken! Aber was steckt wirklich dahinter? Direkt übersetzt könnte man es als Lage eines Weinbergs ... » mehr
Tranvasierverfahren, das:
Bei der Sektherstellung gibt es verschiedene Methoden, den Grundwein nach Zugabe des Zucker-Hefe-Gemisches und der zweiten Gärung von der Resthefe zu befreien. Bei der traditionellen Flaschengärung werden die Schaumweine nach der Lagerung auf dem ... » mehr
Traubenkelter, die:
Der Begriff Traubenkelter kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Fußtretung“: Diese wird für die Mostgewinnung der Trauben benötigt. Das alte Bild der Kelter ist aber schon seit vielen Jahren verschwunden und existiert nur noch auf alten Fotos ... » mehr
Traubenkernöl, das:
Traubenkernöl wird aus den Kernen der Weintrauben gewonnen, die entweder heiß oder kalt gepresst werden. Das gesündere ist das kalt gepresste Traubenkernöl, denn es hat den höchsten Anteil von ungesättigten Fettsäuren (etwa 85 Prozent) aller ... » mehr
Traubenwickler, der (Eupoecilia ambiguella, Lobesia botrana):
Als einer der bekanntesten Schädlinge des Weinbaus hat sich der Traubenwickler mittlerweile etabliert. Das liegt nicht zuletzt an der aufwändigen, dafür aber biologischen Art, ihn zu bekämpfen. Es gibt zwei Arten des Traubenwicklers. Der Einbindige ... » mehr
Trester, der:
Trester ist der vorwiegend feste Rückstand aus Pflanzenbestandteilen, die nach dem Auspressen der Trauben übrig bleiben. Der Begriff „Trester“ wird meist in Verbindung mit dem Weinbau gebraucht und bezeichnet dort die zumeist sehr breiige Masse aus ... » mehr
Tresterhut, der:
Der Tresterhut entsteht bei der Maischegärung des Weines und wird daher auch Maischehut genannt. Er ist eine auf der Oberfläche schwimmende Schicht aus Kernen, Traubenschalen und Stängeln. Der Tresterhut entwickelt sich deshalb, weil die festen ... » mehr
Trockenbeerenauslese, die:
Edelsüße Weine entstehen, wenn der Zuckergehalt der Trauben durch die Wirkung der Edelfäule oder durch „Rosinierung“ in einem heißen Herbst hohe Werte erreicht. Wenn der Begriff „Beerenauslese“ nicht mehr ausreichte, um die Fülle ganz besonders ... » mehr
Trollinger, der:
Diese Rotweinsorte ist eine der älteren Rebsorten und wurde bereits von den Römern an den Rhein gebracht. Der Name dieser Rebe ist vermutlich aus dem Begriff „Tirolinger“ entstanden, da die Ursprungsheimat Südtirol ist. Dort ist der Trollinger unter ... » mehr
Trollschoppen, der:
Der Trollschoppen ist ein wichtiges Wahrzeichen der Pfälzer. Er verkörpert Gastfreundschaft, Geselligkeit und den großen Durst. Der Schoppen ist in vielen Bereichen von Deutschland mit einem Inhalt von 0,2 Liter bekannt, aber nur in der Pfalz mit ... » mehr
Trullo, der - die Trulli:
In einigen Gemarkungen in Rheinhessen sowie in Bockenheim an der Weinstraße und Bissersheim auf pfälzischem Boden findet man in den Weinbergen kleine runde Häuschen mit einem für Wein-Laien und Nichtpfälzer kurios klingen Namen - die Trulli ... » mehr
Typizität, die:
Mit dem Bergriff der Typizität wird die Eigenschaft von Weinen bezeichnet, deren Aroma und Geschmack einem bestimmten Sorten- oder Terroircharakter entsprechen. Bei Weinen mit den typisch primären Fruchtaromen bestimmter Rebsorten spricht man von ... » mehr
Umami:
Süß, sauer, salzig und bitter. Das sind die vier Geschmacksrichtungen, die man mit der Zunge wahrnehmen kann. So hat es zumindest wohl jeder schon in der Grundschule gelernt. Diese Aussage gilt mittlerweile aber als überholt: im Frühjahr 2002 ... » mehr
Umkehrosmose, die:
Osmose ist ein Begriff aus den Naturwissenschaften und beschreibt einen gerichteten Fluss von Molekülen durch eine semipermeable Membran. Dieser Vorgang ist in der Natur von großer Bedeutung und regelt etwa den Wasserhaushalt von Zellen und ... » mehr
UTA:
Ein typischer Weißweinfehler verbirgt sich hinter dieser Abkürzung: der untypische Alterungston, kurz UTA genannt. Ein UTA kann verschiedene Ursachen haben, die häufigste ist eine zu starke Belastung des Rebstocks, zum Beispiel durch einen zu heißen ... » mehr
VDP, der:
Der Verband Deutscher Prädikatsweingüter e.V. ist ein Zusammenschluss von knapp 200 deutschen Weingütern. Der VDP hat es sich zur Aufgabe gemacht, die jahrhundertealte Weinkultur und Weingeschichte zu pflegen, die Mitgliedsbetriebe zu stetiger ... » mehr
Verrieseln, das:
Das Blühen ist bei der Rebe ein sehr empfindlicher, aber natürlich auch ein wichtiger Vorgang. Sowohl zu kühle, als auch zu warme Witterung oder anhaltende Regenfälle unmittelbar vor und während der Blüte können zum Verrieseln führen, ebenso eine zu ... » mehr
Vinissima, die:
Vinissima ist ein Netzwerk von Weinfachfrauen, das 1991 gegründet wurde. Damals waren es sieben engagierte Frauen, die sich anfänglich zu einem Stammtisch trafen und sich über die große und interessante Weinwelt austauschten. Doch mit der Zeit kamen ... » mehr
Vino Miglia, die:
Würde man diese italienischen Worte einfach ins deutsche übersetzen, ergäbe sich aus Vino für Wein und Miglia für Meilen der Begriff „Wein-Meilen”. Dahinter verbirgt sich aber ein Autocorso: die Oldtimerrallye von der Pfalz nach Südtirol und zurück, ... » mehr
Vinothek, die:
Einfach ausgedrückt ist die Vinothek ein Geschäft, das Wein verkauft. Doch dahinter steht noch viel mehr; und die auf einer Podiumsdiskussion verwendete Beschreibung erklärt deren Funktion meines Erachtens viel zutreffender. „Vinotheken sind ... » mehr
Wahl der Deutschen Weinkönigin, die:
Am 6. Oktober wird in Dresden die 58. Deutsche Weinkönigin gewählt. Die Wahl einer solchen Hoheit hat Tradition: 1932 wurde in der Pfalz erstmals beim Weinlesefest eine Repräsentantin für ein Weinbaugebiet gewählt. In den Jahren 1937 bis 1949 ... » mehr
Wasserschoss, der:
Wasserschosse sind so genannte wilde Triebe, die einfach ungefragt am mehrjährigen Holz der Rebe, also an den Stämmchen, wachsen. Damit ein Verwildern der Reben verhindert wird, werden diese Triebe in der Regel vom Stamm entfernt, also ausgebrochen. ... » mehr
Wasserstress, der:
Man kann es sich kaum vorstellen, aber auch Pflanzen können Stress haben. Meistens dann, wenn sie nicht genügend Wasser zur Verfügung haben. Wenn er erst mal groß ist, ist ein Rebstock „hart im Nehmen“. Wie kleine Bäumchen können sie lange von den ... » mehr
Wein, der:
„Bauer und Künstler, Arbeitstier und Phantast, Hedonist und Masochist, Alchemist und Buchhalter – alles das ist der Winzer nun schon seit der Sintflut.“ Mit diesen Worten leitet der Weinkritiker Hugh Johnson sein Buch „Weingeschichte“ ein. Und ... » mehr
Weinaromen, die:
Weinaromen gehören zu den Geschmacks- und Geruchsstoffen, die unter den Begriff Sortenbukett fallen. Das Wort Aroma stammt aus dem griechischen und bedeutet Gewürz. Demnach ist der Gewürztraminer, wie es der Name schon sagt, eine ausgesprochene ... » mehr
Weinbauzone, die:
Im Europäischen Recht sind die Weinbau betreibenden Regionen in verschiedene Weinbauzonen eingeteilt. Diese Einteilung erfolgt anhand klimatischer Kriterien und beginnt mit Weinbauzone A, der kältesten, zu der neben der Pfalz auch alle anderen ... » mehr
Weinbergsbann, der:
Im Weinbau wird die Reife gemeinsprachlich als das Stadium im Vegetationszyklus der Rebe bezeichnet, in dem ihre Früchte genuss- und verwendungsfähig sind. Der Reifeprozess der Traube durchläuft mehrere Phasen. Ab dem Zeitpunkt der Blüte dauert es ... » mehr
Weinbergschütze, der:
Ein Weinbergschütze (auch Wengertschütz, Weinberghüter oder Wengerter), ist ein Helfer des Weinbauern, der mit einer Ratsche, Peitsche oder Schreckschusspistole den Weinberg beschützt. Erste Erwähnungen eines Weinbergschützen finden sich in der ... » mehr
Weinbrand, der:
ist eines der ältesten alkoholischen Destillate Europas. Im Altertum wurde es auch „aqua ardens oder aqua vitae“ genannt, das „brennbares Wasser“ bedeutet. In der Regel war der Brennvorgang den Apothekern und Ärzten vorbehalten. Das lag daran, dass ... » mehr
Weinbruderschaft der Pfalz, die:
Vor fast 70 Jahren fing alles am Stammtisch einer kleinen Runde im Neustadter Lokal „Winzereck“ an. Dort, wo sich regelmäßig Freunde des Weines aus Neustadt und Umgebung trafen, wurde (1941) auch die Idee geboren, eine Kumpanei der „Landesknechte ... » mehr
Weine aus der „Neuen Welt“:
Was versteht man unter der „Neuen Welt“? Diese Frage lässt sich einfach beantworten: Während die „Alte Welt“ die Kontinente Europa, Nordafrika und Asien darstellt, wo die Weinkultur schon eine sehr lange Geschichte hat, gehören zur „Neuen Welt“ ... » mehr
Weinenzyklopädie, die:
Als Enzyklopädie bezeichnet man ein Nachschlagewerk, welches die schriftliche und komplexe Darstellung eines umfangreichen Wissens ist. Kennzeichnendes Merkmal ist der Universalitätsanspruch. Das Wort Enzyklopädie ist Französisch und leitet sich ... » mehr
Weingeist, der:
Weingeist – was ist das eigentlich? Ist das ein Geist der in den Weinbergen herumspukt? Weingeist oder Spiritus (lateinisch „Geist“) sind alte umgangssprachliche Bezeichnungen für den Alkohol oder auch Ethanol. Ethanol ist eine farblose, ... » mehr
Weinglas, das:
Schon die Ägypter haben Wein angebaut und ihn aus speziellen Gefäßen getrunken, welche meist Naturformen nachempfunden waren. Aus der Zeit des Alten Ägypten (2660-2160 v. Chr.) ist ein Kelch in Lotusblütenform bekannt, der die Urform des Glaskelches ... » mehr
Weinheiligen, die:
In vielen Weinbauregionen wurden von alters her Heilige besonders verehrt. Ihre Statuen befinden sich sowohl in Kirchen und Häusernischen wie auch mitten in den Weinbergen als Bilderstöcke. Was in der Antike noch als Weingötter bezeichnet, wurde im ... » mehr
Weinkönigin und Weinprinzessin, die:
Weinköniginnen und Weinprinzessinnen sind in den 30er Jahren von den Pfälzern „ins Leben gerufen“ worden. Diese Zeit war für die Winzer und den Wein recht schwierig. Ein hübsches Mädchen sollte für den Wein werben. Die ersten Weinhoheiten waren ... » mehr
Weinpass, der:
Wenn Sie einmal Wein kaufen möchten, aber nicht die Möglichkeit haben mit dem Winzer persönlich zu reden, dann hilft Ihnen der Weinpass bei der Entscheidung für den richtigen Wein. Wie das Wort Pass schon andeutet, kann sich ein Wein durch den ... » mehr
Weinritter, die:
Die „Weinritter“, wie sie umgangssprachlich genannt werden, sind ein Zusammenschluss von Winzern, Politikern und Künstlern, die sich für das Zellertal und dessen Wein engagieren. Mein Großvater Friedel Weller entdeckte bei Geschichtsforschungen ... » mehr
Weinschorle, die:
Die Definition dieses Begriffes ist ganz einfach: eine (Pfälzer) Schorle ist eine Mischung aus Wein und Wasser und zwar aus Weißwein, meist Riesling und normalem Mineralwasser. In der Pfalz wird die Schorle traditionell aus 0,5 Liter fassenden ... » mehr
Weinsprache, die:
Als Weinsprache wird die Fachsprache von Weinkritikern, Sommeliers und Weininteressierten bezeichnet. Daneben benutzen Winzer, Kellermeister, Weinhändler und andere im Weinbau Beschäftigten eine Vielzahl von önologischen Fachbegriffen (Önologie = ... » mehr
Weinstein, der:
Wenn eine Flasche Wein entkorkt wird, findet man hin und wieder am Korkspiegel oder in der Flasche winzige, glänzende Kristalle. Diese Kristalle nennt der Fachmann Weinstein. Er entsteht durch die Verbindung von Weinsäure mit Kalzium und Kalium. Das ... » mehr
Weinsäure, die:
Weinsäure ist eine im Traubensaft und im Saft vieler Früchte natürlich vorkommende Säure, die gerne auch als „Genusssäure“ bezeichnet wird. Sie spielt hinsichtlich des Geschmacks des Weines eine sehr große Rolle. Deshalb ist sie für den Winzer und ... » mehr
Weißburgunder, der:
Der Ursprung dieser Weißweinrebsorte liegt im 14. Jahrhundert. Sie zählt zur großen Familie der Burgunder und ist eine Fortsetzung der Mutationskette von Spätburgunder über Grauburgunder. Die deutschen Winzer entdecken immer mehr den Wert dieser ... » mehr
Weißherbst, der:
Weißherbst ist nicht gleich Rosé, da gibt es einige Unterschiede. Das deutsche Weingesetz hat dafür klare Regelungen getroffen. Während Roséweine auch Tafelweine umfassen können, ist der Weißherbst stets ein Qualitätswein mit oder ohne Prädikat. Bei ... » mehr
Winterbegrünung, die:
Wandert man zu winterlicher Zeit oder im Frühjahr durch die Weinberge, kann man sie als grünen Fleck in der noch grauen Landschaft ausmachen. Diese Winterbegrünung wurde bereits im August eingesät. Ihre Aufgaben haben sich in den letzten Jahren ... » mehr
Winzer, der:
Auch Weingärtner, Weinhauer, Weinbauer oder Rebmann oder Weinmann werden die Menschen genannt, die es schaffen aus Trauben Wein zu machen! Das Wort Winzer stammt vermutlich von dem lateinischen Wort vinitor, was soviel wie Weinbauer oder Weinleser ... » mehr
Winzerbowle, die:
Die Winzerbowle ist ein besonders fruchtiger und erfrischender Genuss in der heißen Sommerzeit. Jedoch gibt es auch hier einige Regeln zu beachten. Mit einer guten Winzerbowle möchte man seine Gäste begeistern und sie nicht am nächsten Tag mit ... » mehr
Winzergenossenschaft, die:
... oder auch Weingärtner, Winzerkeller, Winzerverein ... genannt. Die Genossenschaften, die sich um Wein kümmern, können verschiedene Namen tragen. Aber der Ursprung ist immer der gleiche: Sie sind ein Zusammenschluss von Winzern, die sich ... » mehr
Winzersekt, der
Der Begriff „Winzersekt“ steht für Spitzenqualität unter den Schaumweinen. Er ist in der Schaumweinverordnung der EG genau geregelt und mit hohen Anforderungen definiert. Der Winzersekt muss aus Grundweinen des Weinbaubetriebes hergestellt werden, ... » mehr
Württemberg:
„Stuttgart ist die Landeshauptstadt von Baden-… A) Würtenberg B) Württenberg C) Würtemberg oder D) Württemberg?“ lautete eine 500-Euro-Frage bei der Quiz-Sendung „Wer wird Millionär?“ mit Günther Jauch. Dass die damals ... » mehr
Zellertal, das:
Am Rande des Mainzer Beckens in der Marnheimer Bucht liegt das kleine idyllische Zellertal, das sich entlang der Pfrimm von Marnheim bis nach Monsheim zieht. Geprägt von Weinbau und Landwirtschaft ist das Zellertal die nördlichste Weinanbauregion in ... » mehr
Zikaden, die:
Die Insektenfamilie der Zikaden ist unwahrscheinlich artenreich. Es gibt ungefähr 40.000 verschiedene, doch nicht alle befallen die Rebe. Die meisten Zikadenarten sind auf eine Wirtspflanze spezialisiert, von der sie sich ernähren können. So auch ... » mehr
Öko-Weinbau, der:
Öko-Weinbau ist nicht nur die Produktion von Biowein oder integrierter umweltschonender Weinbau. Hier gibt es einige Unterschiede. Allen gemeinsam ist ein sinnvolles Konzept für das Arbeiten im Einklang mit der Natur: Ein intaktes Ökosystem aus ... » mehr
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