| Dienstag, 27. November 2012, 19:21 Uhr | Drucken | Versenden |
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Wirtschaft aus der RHEINPFALZ
Öl bleibt teuer
Analysten erwarten eher steigende als fallende Preise
Frankfurt (rtr). Öl bleibt teuer. Analysten rechnen eher mit steigenden als fallenden Preisen.
Gestern stieg der Preis für ein Fass (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent um 0,25 Prozent auf 111,20 Dollar. US-Öl der Sorte WTI notierte leicht höher als am Vortag bei 88,14 Dollar. Der Brent-Preis wird stärker als der US-Ölpreis von der Lage im Nahen Osten beeinflusst. Zur Unsicherheit über den israelisch-palästinensischen Konflikt habe sich jetzt auch noch Ägypten gesellt, wo Präsident Mohammed Mursi mit seiner Machtausweitung auf heftigen Widerstand der Bevölkerung gestoßen ist. Sollte die Lage eskalieren, könnte das die gesamte Region betreffen, warnte Commerzbank-Rohstoff-Analyst Carsten Fritsch. ”Der Nahe Osten bleibt ein latenter Unruheherd und damit auch ein Risikofaktor für das Ölangebot”, betonte Fritsch. ”Sollte es in Ägypten zu einer länger anhaltenden Phase von Instabilität kommen, könnte dies auf die gesamte Region ausstrahlen, in der 25 Prozent des weltweiten Rohöls gefördert werden.”
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